Historisches Uhrenhaus wird saniert

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Das ThyssenKrupp VDM-Uhrenhaus.

ALTENA - Es ist ein optischer Hingucker, das im Volksmund langläufig Uhrenhaus genannte Gebäude auf dem Gelände des ThyssenKrupp VDM-Werks am Linscheid. Seit ein paar Tagen ist das historische Haus, in dem die Erbauer, die Industriellen Selve und Basse noch selbst gewohnt haben sollen, eingerüstet.

„Der obere Bereich der Immobilie ist mit so genanntem vorgesetzten Fachwerk geschmückt. Da waren durch Witterungseinflüsse zahlreiche Balken durchgefault“, erläuterte auf Anfrage Volker Lindemann.

Zu keiner Zeit seien aber tragende Teile betroffen und damit auch nicht die Sicherheit des Dachstuhls gefährdet gewesen, fügte er an.

ThyssenKrupp VDM lässt jetzt neue Eichenbalken einbauen und den oberen Gebäudeteil zusätzlich von außen sanieren. „Das Haus wird einen neuen Anstrich erhalten, damit es seine ursprüngliche Authentizität erhält“, so Lindemann. Der Betriebswirt, heute Leiter des Bereiches Marketing Service und Öffentlichkeit bei ThyssenKrupp VDM, hat übrigens selbst 13 Jahre „da unter dem Dach gesessen.“

Das Uhrenhäuschen bleibt also dem Stadtbild Altenas hoffentlich noch viele Jahre erhalten. Und die überdimensionalen Uhren an den Seiten des Turms funktionieren nach wie vor absolut einwandfrei.

von Johannes Bonnekoh

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