Historische Schnäppchen der Freunde der Burg

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Kreisarchivarin Dr. Christiane Todrowski vor Lithographien vor ihrem Amtszimmer.

ALTENA - Historische Schnäppchen können die Vereinsmitglieder der „Freunde der Burg Altena“ machen. Am Samstag, 27. November, werden von 10 bis 12 Uhr im Eugen-Schmallenbach-Berufskolleg an der Bismarckstraße 21 bis 23 zahlreiche „Altenaer Beiträge, Arbeiten zur Geschichte und Heimatkunde der ehemaligen Grafschaft Mark“, abgegeben.

Weil sich im Laufe der Jahrzehnte ein erheblicher Lagerbestand im Archiv aufgebaut hat, gibt es die Schriften, Bücher und zum Beispiel historischen Drucke und Lithographien kostenlos. Der Verein habe über die Jahre nicht alle Exemplare der teils auch nur in geringer Auflage gedruckten Werke veräußern können, sagt Dr. Christiane Todrowski.

Einmalige Chance

Die Kreisarchivarin ist mit ganzen Herzen auch Mitglied der „Freunde der Burg“ und wünscht sich, dass viele Heimatinteressierte diese einmalige Chance nutzen, ihre private historische Bibliothek aufzufüllen.

Nötig geworden ist die zunächst auf Mitglieder begrenzte kostenlose Abgabe der Exponate auch, weil das Kreisarchiv und die Landeskundliche Bibliothek des Märkischen Kreises die bisher in Anspruch genommenen Regal- und Lagerflächen dringend benötigt.

Vereinschef Bernd Falz hatte erst kürzlich auf der Jahreshauptversammlung der „Freunde der Burg“ noch einmal intensiv die Werbetrommel für diese Verschenk-Aktion gerührt.

Erhält sind an diesem letzten Samstag im November etwa Reproduktionen des „Schloßes Altena der Stammburg des Kön. Preuß. Herscherhauses mütterlicherseits aus dem Jahre 1835.“ Es zeigt Altena von Südosten nach einer Zeichnung von Friedrich Ritter, die Heinrich Auling lithtographierte. So lange der Vorrat reicht, werden aber auch Bilder von Wilhelm Riefstahl abgegeben. Sie entstanden zumeist um die Jahre 1850 und später. Eine Arbeit aus dem Jahr 1859 zeigt lustwandelnde Altenaer, die vor einer umfriedenen Mauer von einer kleinen Anhöhe auf ihre Stadt hinab schauen.

Historische Ansichten

Ganz winzig im Bild sind noch Teile der Burg zu erkennen. Unter den Schriften befinden sie Werke von Wilhelm Güthling, Peter Frebel, Ise Barleben oder Alfred Jung. Diese Autoren hatten sich mit den Orts-, Flur- und Gewässernamen des Amtes Halver und Altena befasst oder Licht in die Sprache der Drahtindustrie gebracht. Güthling widmete sich intensiv der Lebensbeschreibung von F.A.A. Eversmann. Davon gibt es gar zwei eigene Bücher. ▪ job

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