Historische Rallye am Samstag: Das müssen Zuschauer wissen

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Viele alte Schätzchen gibt es am Lennkai zu bewundern, auch diesen 59 Jahre alten BMW.

Altena – Die historische Rallye  findet am Samstag, 10. August, statt: Erwartet werden 66 Fahrzeuge am Start sowie Deutschlands Top-Fahrer. Das Wichtigste im Überblick.

Altenaer, die am  Samstag (10. August)die Oldtimerrallye des MSC Altena beobachten wollen, sind nach Ansicht von Ike Knipping beim Zieleinlauf am Lennekai besonders gut aufgehoben. Dort wird Olaf Diembeck die Fahrzeuge und ihre Fahrer vorstellen und auch Gespräche mit den Teilnehmern der Rallye führen. Diembeck moderiert in diesem Jahr zu dritten Mal. 

Der Zieleinlauf wird gegen 16.50 Uhr beginnen und etwa eineinhalb Stunden dauern. Ohne Moderation muss der Start auskommen, der um 9 Uhr an den Stadtwerken stattfindet. 

Zeitfahren am Hegenscheider Weg

Zuschauen kann man auch am Bungern (ab 10.50 Uhr) und an der Rosmarter Allee (ab 15.30 Uhr), wo Prüfungen vorgesehen sind. Auch am Hegenscheider Weg (ab Hausnummer 100) wird ein Zeitfahren stattfinden. 

Über 80 Mitglieder des MSC Altena sind am Samstag im Einsatz, um einen reibungslosen Ablauf zu gewährleisten. „Auf so ein Engagement kann man richtig stolz sein“, meint Ike Knipping, die mit ihrem Mann Klaus die Hauptlast der Verantwortung trägt. 

Beide sind überzeugte Motorsportler, die mit ihrem Morgan an vielen Rallyes teilnehmen und den sportlichen Aspekt des Sports in den Mittelpunkt stellen. 

Dabei geht es mitnichten um besonders schnelles Fahren: „Die Wertung bekommen wir durch Gleichmäßigkeitsprüfungen Dabei muss eine definierte Strecke in einer festgelegten Zeit durchfahren werden“, erklärt Knipping. Die Zeiten sind so gewählt, dass auch schwächer motorisierte Fahrzeuge wie ein Citroën 2 CV oder oder ein Fiat Panda problemlos mithalten können. 

66 Fahrzeuge werden am Samstag auf die Strecke gehen. Knapp die Hälfte startet in der sportlichen Klasse S, in der deutlich mehr Lichtschranken durchfahren werden müssen als in der Klasse T der Tourensportler.

Ike Knippings Söhne Philipp und Dr. Moritz vom Hofe sind die einzigen Altenaer, die in der S-Klasse starten. „Da sind echte Topfahrer dabei“, schwärmt Klaus Knipping und nennt Patrick Weber, Willy Eisinger und Hans-Werner Koch. „Das sind Deutschlands Spitzenfahrer.“ 

Viele Hingucker am Start

Neben dem sportlichen Aspekt hat die Rallye wegen der schönen, alten Autos auch optische Reize. Das älteste Fahrzeug wird ein Triumph TR 3 aus dem Jahr 1957 sein, mit dem Frank Schmerbeck und Monika Ebner auf die Strecke gehen. Weitere Hingucker sind ein Mercedes 220 S aus der Ponton-Reihe (Baujahr 1958), ein Lotus Eclat S2 (von dem wurden nur knapp 250 Exemplare gebaut) und ein Campingbus auf der Basis eines VW T2 aus dem Jahr 1976. 

Oldtimerstatus haben inzwischen aber auch schon Fahrzeuge, die im Straßenbild noch allgegenwärtig sind, wie der 190er „Baby-Benz“. Natürlich holen auch Altenaer ihre Oldtimer aus der Garage: Zum Beispiel Herbert Schulte und Stefan Baumann, die mit einem fast 40 Jahre alten Renault Alpine starten. Peter-Wilm und Brigitte Schmidt kommen mit einem Fiat 124 Turbo-Spider, Kai Finkernagel und Daniela Theurich nehmen mit einem BMW 840 teil.

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