Heute kommt ein Bohrgerät für den Burgaufzug

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Der Blick vom Rathausparkdeck beweist es: Es gibt noch viel zu tun beim Abbruch der beiden Häuser, die dem Burgaufzug im Wege stehen.

ALTENA - Noch nicht einmal für Fußgänger gibt’s am Dienstag, 17. Januar, an der Lennestraße ein Durchkommen: Sie wird von 10 bis 13 Uhr in Höhe des Abbruchhauses komplett gesperrt.

Der Grund dafür ist nicht etwa darin zu suchen, dass es jetzt voran geht mit der Beseitigung des Hauses Lennestraße 43. Es wird vielmehr ein Bohrgerät angeliefert, das für die geologischen Untersuchungen im Vorfeld des Aufzug-Baus benötigt wird. Wie berichtet, sollen Erkundungsbohrungen Aufschluss über die genaue Beschaffenheit des Gesteins geben. Es wird sowohl im Stollen als auch vom Burghof aus gebohrt.

Die Mitarbeiter der mit den Hausabbrüchen beschäftigten Lampertheimer Abbruch-Gesellschaft seien in den letzten Tagen damit beschäftigt gewesen, Platz für die Maschine zu schaffen, erklärte Bürgermeister Dr. Hollstein gestern auf Anfrage: Es sei eine Rampe angeschüttet worden, der Tunneleingang habe verbreitert werden müssen.

Dass der Abbruch des ehemaligen Übergangswohnheimes und des vorgelagerten ehemaligen Möbelgeschäftes längst noch nicht so weit fortgeschritten ist wie geplant, trägt der Bürgermeister mit Fassung: „Das ist nicht zeitkritisch“. Erst wenn im Sommer mit den eigentlichen Bauarbeiten begonnen werde, müsse die Fläche geräumt sein. Im Moment laufe die Ausschreibung des zur Sicherung des Nachbarhauses erforderlichen Stahlgerüstes. Wenn das eingebaut sei, könne mit den eigentlichen Abbrüchen begonnen werden, sagte der Bürgermeister. Und: „Alles ist im absolut grünen Bereich“.

von Thomas Bender

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