Per Handzeichen zum Immobilienbesitzer:

Heute: Eine Kirche zum Schnäppchenpreis

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St. Paulus, Rahmede, wurde 1925 erbaut und 2005 als Kirche entwidmet. Unser Foto zeigt eine Gruppe Kaufinteressierter bei der Besichtigung.

Altena - 99 000 Euro sind das Mindestgebot. Aber für eine ehemalige Kirche, eine alte Schule und ein Pfarrhaus mit zusammen rund 3 000 Quadratmeter Grund und Boden doch ein Schnäppchen. Heute entscheidet sich, ob ein Investor per Handzeichen zum neuen Immobilienbesitzer im Altenaer Stadtteil Rahmede wird.

Die Pfarrei St. Matthäus setzt große Hoffnungen in die  Auktion, die am heutigen Samstag stattfindet. Im Hilton Cologne Hotel an der Marzellenstraße 13 kommt in Köln dann die ehemalige St. Paulus-Kirche in der Rahmede mit dem alten Pfarrhaus und dem zuletzt als Bürgersaal genutzten Nebengebäude unter den Hammer. 99 000 Euro sind das Mindestgebot, das der Auktionator der Westdeutsche Grundstücksauktionen AG an diesem Tag aufruft. Im Herbstkatalog des renommierten Auktionshauses werden die Immobilien bis ins kleines Detail vorgestellt und auch fototechnisch präsentiert.

Genau beschrieben

Es gab einige Führungen für Verkaufswillige - ob St. Matthäus letzten Endes Erfolg mit der Auktion haben wird, steht aber noch lange nicht fest. Es greift in jedem Fall an diesem Morgen die sogenannte Kirchenklausel. Die  regelt: Keine Gaststätte, kein Bordell oder Spielhalle beziehhungsweise eine andere der katholischen Grundhaltung zuwider laufende neue Nutzung wäre möglich.  

Gemeindevertreterin vor Ort

Die Veranstaltung ist öffentlich. Bieter könnten sich aber auch telefonisch beteiligen. St. Matthäus aus Altena vertritt heute Gabriele Müller-Seyfried als Geschäftsführerin der Gemeinde. Am Ende muss aber noch der Bischof von Essen dem Verkauf zustimmen.

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