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Großer Nachhol-Effekt bei Klassenfahrten - Herberge auf der Burg profitiert

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Von: Ines Engelmann

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Jugendherberge auf der Burg Altena
Wieder geöffnet: Die Jugendherberge auf der Burg hofft für dieses Jahr auf einen Nachholeffekt von ausgefallenen Reisen der vergangenen beiden Jahre. © Janine Tokarski

Die Pandemie ist für Beherbergungsbetriebe eine große Herausforderung. Momentan befindet sich die Jugendherberge auf der Burg in der saisonbedingten Winterpause. Doch auch dort sind die Corona-Auswirkungen deutlich spürbar.

Altena – Aufgrund der untersagten Klassenfahrten im vergangenen Jahr konnte die Jugendherberge erst ab dem 18. August 2021 wieder öffnen, davor war sie 17 Monate lang komplett geschlossen. „Insgesamt war die Auslastung der insgesamt 60 Betten im Jahr 2021 für Pandemie-Bedingungen größtenteils in Ordnung, aber deutlich unter Vor-Corona-Niveau“, zieht Gesa Hauschild aus der Presseabteilung des Landesverbands Westfalen-Lippe im Deutschen Jugendherbergswerk Bilanz. „Wir sind sehr froh, dass vor allem im September und Oktober wieder Klassen- und Gruppenfahrten stattfinden konnten, auch wenn wir bei dieser Gästegruppe ebenfalls deutlich unter Vor-Corona-Niveau liegen.“

Dass Einrichtungen wie die Jugendherberge auf der Burg für Kinder und Jugendliche vor allem in Pandemiezeiten wichtig sind, davon ist Hauschild überzeugt: „Kinder und Jugendliche leiden bekanntlich unter den Folgen der Pandemie – und unsere erlebnis-pädagogischen Programme helfen, diese abzumildern.“ Zudem habe das Team von vielen Lehrern gehört, wie wichtig der Aufenthalt für die Kinder und den Zusammenhalt in der Klasse war und ist. Ein wichtiger Faktor sei auch, dass alle Beteiligten mal wieder rauskommen und unbeschwerte Zeiten gemeinsam erleben können.

Großer Nachhol-Effekt bei Klassenfahrten: Burg-Herberge profitiert

Dass das Jahr 2022 besser wird, darauf hofft der Landesverband. „Wir verzeichnen aufgrund der Omikron-Welle aktuell vereinzelt Stornierungen von Schulklassen und Gruppen. Gleichzeitig gehen aber auch Buchungsanfragen in der Jugendherberge ein, sodass wir insgesamt weiterhin vorsichtig optimistisch auf das Jahr blicken“, sagt Hauschild. Vor allem für die Monate Mai, Juni und September sei die Burg-Jugendherberge „relativ gut“ gebucht.

Etwas besser sieht die Lage im gesamten DJH-Landesverband Westfalen-Lippe aus, schildert Hauschild. „Vor allem bei den Klassenfahrten stellen wir einen großen Nachholeffekt fest.“ Die beliebtesten Zeiträume im Frühjahr und Spätsommer beziehungsweise Herbst seien teilweise schon ausgebucht. Hauschild: „Wir wissen natürlich nicht, wie sich die pandemische Lage weiterentwickelt und hoffen, dass die geplanten Reisen in 2022 auch so stattfinden können.“

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