Habeck oder Baerbock

Die grüne Basis zur KanzlerInnenfrage

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Die Grünen nominieren bald ihren Spitzenkandidaten. Hioer die Stimmen von der Altenaer Basis.

Annalena Baerbock oder Robert Habeck – wer übernimmt bei den Grünen die Kanzlerkandidatur? Diese Frage wollen die Grünen, die sich in Umfragen weiter im Höhenflug befinden, am Montag, 19. April, beantworten.

Altena – Die Antwort wird mit Spannung erwartet, schließlich benennen die Grünen erstmals in ihrer Geschichte einen Kanzlerkandidaten oder eine Kanzlerkandidatin. Wer also soll’s machen? Und warum? Eine Nachfrage an der grünen Basis in Altena.

Köster tendiert zu Baerbeck

„Meine ganz persönliche Meinung: Ich tendiere zu Annalena Baerbock“, sagt Judith Köster. Die Ortsvereinsvorsitzende der Grünen hält die 40-jährige Baerbock für eine „extrem integre und hochgebildete Frau, die von Vielen unterschätzt wird.“ Die heimische Kommunalpolitikerin bezeichnet Annalena Baerbock als „hochgradig kompetent“ und traut ihr auch Großes zu. Köster: „Die letzten 16 Jahre haben gezeigt, dass auch eine Frau Bundeskanzlerin kann.“

Während Judith Köster also zu einer Kanzlerkandidatin tendiert, ist Katharina Hübenthal, die in der Burgstadt im vergangenen Jahr als Bürgermeisterkandidatin der Grünen angetreten war, in dieser Frage „noch nicht entschieden.“ Hübenthal: „Ich muss die Pros und Contras erst noch einmal abwägen.“ Grundsätzlich ist Katharina Hübenthal aber überzeugt davon, dass beide Parteivorsitzende gute Kanzlerkandidaten seien.

Held fände eine Kandidatin reizvoll

Oliver Held, Sprecher der Grünen im Altenaer Rat, ist sich ebenfalls sicher, dass die Grünen an ihrer Spitze richtig gut aufgestellt sind. „Die Galerie der bisherigen Bewerber für das Kanzleramt ist 100 Prozent männlich. Die Wählerschaft unserer Partei ist überwiegend weiblich. Da könnte es reizvoll sein, wenn Annalena Baerbock die Kandidatur übernimmt. Sie ist ohne Frage geeignet und wäre eine hervorragende Wahl. Das gilt aber auch für Robert Habeck, der zusätzlich eine gute Portion Regierungserfahrung aus der Ampelkoalition in die Waagschale wirft. Wie auch immer die beiden die Aufgaben aufteilen: Es wird ein erstklassiges Angebot an unsere Wählerinnen und Wähler sein. Respekt dafür, wie einmütig und souverän sie diese Entscheidung vorbereiten. Da können sich andere noch etwas abgucken“, so Held.

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