Weihnachtsmarkt

Heftiger Schneefall drückt die Weihnachtsmarkt-Bilanz

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Was wäre ein Weihnachtsmarkt ohne den Nikolaus? Der war natürlich auch 2017 Teil des Geschehens.

Altena - Wer am Freitag oder Samstag gedacht haben sollte, dass doch etwas wenig Schnee für einen Weihnachtsmarkt fällt, der wurde spätestens am Sonntag eines Besseren belehrt: Unablässig senkten sich die Flocken auf die Stadt herab. So viele, dass es fast schon zu viele waren.

Es kam zu leichten Einschränkungen im Veranstaltungsprogramm – so musste beispielsweise der Shantychor seinen Auftritt absagen –, aber der weiße Niederschlag machte sich auch bei den Besucherzahlen bemerkbar. 

Natürlich nicht zur reinen Freude des Handels, der für Sonntag einen verkaufsoffenen Tag eingerichtet hatte. Schwierige Straßenverhältnisse hielten offenbar viele davon ab, sich auf den Weg in die Stadt zu machen. Sabine Schröder vom Juweliergeschäft Betzler an der Lennestraße bringt es auf den Punkt: „Man kann es in einem Satz zum Ausdruck bringen“, so Schröder, „das war höhere Gewalt.“ 

Auf jeden Fall lasse sich die Publikumsresonanz nicht mit anderen verkaufsoffenen Sonntagen vergleichen. Für die Kinder sei das Wochenende aber zweifellos sehr schön gewesen – und es sei wichtig, „nicht zu meckern“, findet Sabine Schröder. Aber zurück zur Kernveranstaltung, zum Weihnachtsmarkt: In und um die Burg Holtzbrinck wurde an zahlreichen Ständen zum „Hüttenzauber“ geladen. 

Der Schnee machte den Organisatoren am Sonntag einen Strich durch die Rechnung

Es gab 19 Hüttenbetreiber und 18 Aussteller unter dem Dach der Bürgerburg. Hobbykünstler zeigten und verkauften dort Selbstgebasteltes und allerlei Kunsthandwerk. Und keine Frage: Gaumenfreuden für jeden Geschmack waren garantiert. Ein breites kulinarisches Angebot hielten die heimischen Vereine parat; und in der Burg Holtzbrinck gab es dazu verschiedenes Handwerk und eine Modelleisenbahn – natürlich in Winterlandschaft – präsentiert. 

Weihnachtsmarkt in Altena 2017

Auch Alexander Schmitz von Orga-Team beklagt den Einfluss der Witterung. Der viele Schnee insbesondere am Sonntag und die widrigen Verkehrsbedingungen hätten den Marktorganisatoren einen „Strich durch die Rechnung“ gemacht. So habe man sich auch entschieden, den Markt am Sonntag um 18 Uhr auslaufen zu lassen – vorgesehen war 19 Uhr. Gerade der Sonntag sei als Familien- und Shoppingtag üblicherweise ein Publikumsbringer, der Samstag diene meist eher dem Feiern. 

„Organisatorisch und in der Ausführung sind wir allerdings zufrieden“, unterstreicht Schmitz. Ein großer Dank gebühre in diesem Zusammenhang dem Team vom Kraftsportverein (KSV) Altena um Marcus Glock. Allein durch den Auf- und Abbau der Hütten hätten die KSV’ler Wichtiges zum Gelingen der Veranstaltung beigetragen. Zudem stellte der KSV Posten an den Marktzugängen.

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