Neues THW-Zuhause wächst und wächst

Die Baustelle am Brachtenbecker Weg wächst in den Himmel. In 14 Tagen soll der Rohbau des neuen THW-Gebäudes fertig sein. Foto: Bonnekoh

ALTENA -   Polier Thomas Schulte und sein Team von Santos-Bau, Sundern, hatten am Freitag, 11. Oktober, alle Hände voll zu tun. Im 20-Minuten-Takt rollten schwere Beton-Mischer-Lkw an. Mehr als 45 Kubikmeter dieses Gemisches wurden allein bis zum Mittag in eine große Platte verbaut, die die Halle trägt.

„Wir liegen hier, am Brachtenbecker Weg, gut im Zeitplan“, sagte der Maurermeister. Wie berichtet, entsteht seit Mitte August auf einer Fläche von mehr als 3 100 Quadratmetern ein neues Heim für das Technische Hilfswerk (THW) mit großzügigen Sanitär-, Umkleide- und Schulungsräumen sowie eine Fahrzeug- und Lagerhalle. Als Bauherr tritt aber nicht die THW-Bundesanstalt auf: Die Gebäude lässt ein Investor aus Dortmund errichten und vermietet sie dann an das THW. Mit der Miete hat der Ortsverband Altena aber nichts zu tun. Die wird wiederum vom Bundesverband aufgebracht.

Polier Thomas Schulte geht davon aus, mit dem Rohbau „in gut zwei Wochen fertig zu sein.“ Wer sich selbst ein Bild vom Baufortschritt machen will, erkennt unterhalb der Schreinerei Dalüge schon die neuen Schulungshallen sowie die Fahrzeug-Garagen. Besonders auf die warten Altenas Ortsbeauftragter Frank Herbel und sein Team händeringend. Wie er erst kürzlich noch einmal bestätigte, sind seinem Verband für das kommende Jahr neue Fahrzeug versprochen worden. Hinzu komme, dass es mittlerweile auch beim THW Pflicht sei, gewisse Standards vorzuhalten. Dazu gehören etwa Absauganlagen für die Fahrzeugabgase oder getrennte Duschen für Männer und Frauen. Noch eine Zahl: Die neue THW-Fahrzeuggarage ist 12 Meter breit und 23 lang. Da gehe schon ordentlich etwas rein, sagt Polier Thomas Schulte. -

von Johannes Bonnekoh

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