Bürogemeinschaft geplant

Rechtsanwalt Steinigeweg zieht in die Stadt: Haus kommt weg, die Kanzlei bleibt

Der Rechtsanwalt und Notar Thomas Steinigeweg bildet eine Bürogemeinschaft mit Hasim Alici.

Altena - Dass im Behördenviertel ein schönes, altes Haus verkauft wird, hat mancher Mandant von Thomas Steinigeweg in den falschen Hals bekommen: „Kaum ist unser Haus in den Immobilienanzeigen aufgetaucht, habe ich schon Anfragen bekommen, ob ich meine Kanzlei aufgebe“, berichtet der Rechtsanwalt und Notar.

An Rente denkt Steinigeweg allerdings noch lange nicht. Er orientiert sich lediglich in Richtung Innenstadt, wo er (voraussichtlich zum 1. Februar) eine Bürogemeinschaft mit dem Rechtsanwalt Hasim Alici eingehen wird. Dessen Hauptsitz ist in Dortmund, zusammen mit Marco Di Venanzio (der wie er aus Altena stammt) hat er vor einiger Zeit eine Dependance in Altena gegründet. Nachdem Di Venanzio in die Kanzlei Lengelsen, Platzek und Giesser gewechselt ist, ist in dem Alicis Büro Platz.

Fixkosten sollen geteilt werden

Es befindet sich gegenüber der Deutschen Bank und ist damit deutlich besser zu erreichen als Steinigewegs bisherige Kanzlei an der Bismarkstraße: „Da sind es 25 Stufen bis zur Haustür“, schildert der Jurist. „Bürogemeinschaft“ bedeutet bei Anwälten, dass beide ihren eigenen Mandantenstamm haben und auf eigene Rechnung arbeiten. Sie teilen sich lediglich die Fixkosten für Personal und Räume. 

Außerdem stehe er natürlich als Ansprechpartner für Alicis Mandanten zur Verfügung, wenn der nicht da sei, erklärte Steinigeweg. Gleiches gelte umgekehrt. Vorteilhaft sei auch, dass er (im Gegensatz zu Alici) Notar sei. Damit seien in der Kanzlei an der Kirchstraße bald auch Beurkundungen möglich.

"Haus ist viel zu groß für uns"

Das denkmalgeschützte Haus Bismarckstraße 6 befindet sich seit mehreren Generationen im Besitz der Familie Steinigeweg. Dass es jetzt zum Verkauf steht, hat nach Angaben Steinigewegs rein praktische Gründe: „Es ist viel zu groß für uns“. Allein die Büroräume im Erdgeschoss sind um die 200 Quadratmeter groß, darüber befinden sich zwei Geschosse mit Wohnungen – insgesamt eine Fläche von über 500 Quadratmetern. 

Steinigeweg merkt übrigens auch, dass auf dem Altenaer Immobilienmarkt Bewegung herrscht: Bis vor einigen Jahren gehörte ihm auch das Nachbarhaus. Als das zum Verkauf stand, habe es ein halbes Jahr bis zum ersten Besichtigungstermin gedauert, berichtet er. Das Haus Bísmarckstraße 6 kam Anfang letzter Woche auf den Markt: „Die Nachfrage ist lebhaft, es sind bereits mehrere Besichtigungstermine vereinbart“, berichtet der Jurist

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