Hartes Jahr liegt hinter der Pfarrei St. Matthäus

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Auf gute Zusammenarbeit stoßen der neue evangelische Pfarrer  Dr. Sadrack Djiokou und seine Frau mit Vertretern der katholischen Pfarrei an.

Altena –Ein hartes Jahr liegt hinter der katholischen Pfarrei St. Matthäus. Es gab viele Trauerfälle. Und 2020 wird auch fordernd.

Die drei katholischen Gemeinden von St. Matthäus haben gestern auf das neue Jahr angestoßen. Zahlreiche Gäste konnten sie bei ihrem Neujahrsempfang im Pfarrsaal begrüßen. So viele, dass einige Gäste stehen mussten. 

Ebenfalls unter ihnen: Der gerade erst gewählte evangelische Pfarrer Dr. Sadrack Djiokou von der Lutherkirche. Ein Austausch mit der evangelischen Gemeinde habe im letzten Jahr mehrfach stattgefunden und solle in diesem Jahr noch ausgebaut werden, betonte Pfarrgemeinderatsvorsitzender Marco Schwieren, der sich sehr über den Besuch Djiokous freute. 

"Die meisten sind viel zu jung gestorben"

Schwieren blickte auch auf das vergangene Jahr zurück – unter anderem auf den Besuch bei der koptischen Gemeinde in Altena.Pfarrer Ulrich Schmalenbach bezeichnete 2019 als ein schwieriges Jahr für die Pfarrei, die von mehreren Menschen Abschied nehmen musste. „Die meisten von ihnen sind viel zu jung gestorben.“ Schmalenbach dankte in seiner Rede auch den Mitarbeitern der Gemeinde – ob haupt- oder ehrenamtlich – für ihre Arbeit.

Dietmar Flusche vom Kirchenvorstand erinnerte aber auch an die positiven Nachrichten des vergangenen Jahres, wie den erfolgreichen Verkauf der Kirche St. Paulus an ein Ehepaar aus Lüdenscheid. Auch das Pfarrhaus St. Josef konnte vermietet werden. Was fehlt: „Jetzt suchen wir noch einen neuen Mieter für das Pfarrhaus St. Theresia.“ 

Große Kollekte gesammelt

Eine weitere gute Nachricht: Mit fast 18 000 Euro haben die Sternsinger in diesem Jahr eine beachtliche Summe für den guten Zweck im Libanon ersungen. Zwar geringer als in den Vorjahren, mit über 33 000 Euro aber „sehr beachtlich“ seien zudem die Kollekten in 2019 ausgefallen. 

Im Jahr 2020 stehen viele Veränderungen an. Und so war ein Schwerpunkt des Empfangs der Ausblick auf die nächsten Schritte im Pfarreientwicklungsprozess (PEP). Eine wichtige Frage dabei: Wie werden die Räume der Gemeinde St. Josef in Nachrodt künftig genutzt? Marco Schwieren sagte: „Wir gehen in eine Zukunft, ohne genau zu wissen, wie diese aussieht.“

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