Hangsicherungsmaßnahme in der Rahmede soll am 18. August fertiggestellt werden

Altena : Ende der Hangsicherungsmaßnahme in Sicht 

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Ein Großteil des Hangs an der Kurve Rahmedestraße/Lüdenscheider Straße ist bereits mit den Sicherungsnetzen überspannt. Voraussichtlich am 18. Juli werden die Arbeiten beendet

Altena - „Wir sind auf der Zielgeraden“, sagt Christoph Geck von der Bauüberwachung von Straßen.NRW, mit Blick auf die Hangsicherungs-Maßnahme in der Rahmede. Vorraussichtlich am 18. August sollen die Arbeiten beendet werden.

Autofahrer, die durch die Rahmede in Richtung Altena fahren, können zurzeit die teils spektakuläre Hangsicherungsmaßnahme an der Kurve Rahmedestraße/Lüdenscheider Straße beobachten: In bis zu 29 Metern Höhe klettern mehrere Arbeiter an dem steilen Hang herum. 

260 Bohrungen nötig 

In luftiger Höhe führen sie mit einer Maschine, die von Hand betrieben wird, die Bohrungen für die Anbringung der Sicherheitsnetze durch. Diese werden über die „Nase“ der Anhöhe gespannt. Insgesamt 260 dieser Bohrungen sind nötig, davon 60 von Hand. 

Gut gesichert führen die Spezialisten die Hangsicherungsmaßnahme durch.

Christoph Geck erklärt: „Bis in eine Höhe von 18 bis 19 Metern werden die Bohrungen maschinell durchgeführt.“ Da die zu sichernde Fläche aber bis in eine Höhe von 29 Metern reiche, müssten mehrere Bohrungen auch „von Hand ausgeführt werden“. 

Langsamere Fertigstellung

Und das bedeutet, dass die Hangsicherung langsamer fertiggestellt werden kann als geplant. So schafft die Maschine ungefähr 30 Bohrungen pro Tag während „von Hand“ im gleichen Zeitraum nur sechs bis sieben Bohrungen möglich sind. 

Dass die Arbeiten länger dauern als geplant, habe zwei Gründe, erläutert Geck: „Wir haben das Baufeld freigeschnitten und dann wurden neue Hangpartien sichtbar, die ebenfalls gesichert werden mussten“, erklärt der Fachmann. 

KAE-Tunnelportal hat Sanierungsbedarf

Des Weiteren habe das denkmalgeschützte KAE-Tunnelportal Sanierungsbedarf. Dies wurde sichtbar, als die Arbeiter den Efeu entfernten, der einen Großteil des Tores verdeckte. 

Inzwischen haben Spezialisten mit der Aufmauerung des Portals begonnen, erklärt Jürgen Wagner, Denkmalschützer. Beide Verzögerungen seien nicht absehbar gewesen, betont Christoph Geck.

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