Hangsicherung: Baustart am Hügelweg

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Schweres Gerät wird gebraucht, um die Löcher für die Doppel-T-Träger zu bohren. Sie sind mehrere Meter tief.

Altena –Gute Nachrichten für alle Anwohner: Die Hangsicherung am Hügelweg hat begonnen. Das dürfte auch viele Autofahrer sehr freuen.

Zuletzt war es Reiner Kemmerling, der den schleppenden Fortgang der Hangsicherung am Hügelweg beklagte: Wann es endlich losgehe, wollte der Ratsherr der Linken in der letzten Ratssitzung wissen.

Er erfuhr von Roland Balkenhol, dass er unzufriedenen sei: Er hätte gehofft, dass längst mit den Arbeiten begonnen worden wäre, sagte der städtische Abteilungsleiter für Bauen und Planen und kündigte an, noch einmal mit der Firma zu reden, die den Auftrag erhalten hatte. Es handelt sich dabei um das Nachrodter Unternehmen Siggi Müller. 

Metertiefe Löcher im Hang

Balkenhols Intervention hat offenbar gefruchtet. Inzwischen wird gebaut am Hügelweg. Ein Bagger bohrt metertiefe Löcher in den Hang zwischen Hügelweg und Rahmedestraße. 

In denen werden dann verzinkte Doppel-T-Träger versenkt, die den Hang zukünftig stabilisieren sollen. So soll verhindert werden, dass sich ein Vorgang wie der am 23. Februar wiederholt: Heftige Regenfälle hatten die Böschung so aufgeweicht, dass sie abrutschte

Instabil: Durchfahrt verboten

Es landete einiges an Erdreich auf der Rahmedestraße. Während das schnell beseitigt war, klaffte im Hügelweg anschließend ein tiefes Loch.Es zeigte sich: Die Reparatur wird aufwändiger als gedacht. 

Die Stadt hielt diesen Abschnitt der Straße daraufhin für so instabil, dass sie nicht einmal Fußgängern den Durchgang erlaubte, von Autos ganz zu schweigen. 

Das sorgte in den Folgemonaten für einige Probleme. Der Hügelweg ist nämlich ausgesprochen schmal und deshalb eine Einbahnstraße. Das funktionierte nach dem Erdrutsch nicht mehr. Die Zu- und Abfahrt zu den Häusern kann bis heute nur über den Teil des Hügelweges erfolgen, der gegenüber der Firma Hesse in die Rahmedestraße mündet. 

Keine Wendemöglichkeiten

Das ist vor allem deshalb schwierig, weil es auf den letzten 200 Metern keinerlei Ausweichmöglichkeiten gibt. Begegnen sich dort zwei Fahrzeuge, muss eins davon zurückstoßen. 

Besonders problematisch ist die Situation für die Müllabfuhr und andere größere Fahrzeuge: Sie können nirgendwo wenden und müssen deshalb in jedem Fall rückwärts aus der Straße herausfahren.

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