Hangrutsch am Hügelweg: Reparatur komplizierter als gedacht

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Baustelle: der Hügelweg nach dem Hangrutsch.

Altena – Die Sanierung des Hügelwegs ist nach dem Hangrutsch schwieriger als gedacht. Das hängt mit dem Untergrund zusammen.

Vor vier Wochen  hatte nach schweren Regenfällen eine Böschung zwischen Hügelweg und Rahmedestraße nachgegeben. Die hintere Anbindung der Anliegerstraße an die Rahmedestraße ist deshalb gesperrt. Die bisher geltende Einbahnstraßenregelung ist seither aufgehoben, was wegen der engen Straßenverhältnisse problematisch ist. 

Die Reparatur des Schadens gestalte sich schwieriger als erwartet, berichtet Roland Balkenhol, Abteilungsleiter Bauen und Planen in der Stadtverwaltung. Vielfach sehe man am Hang zwischen Rahmedestraße und Hügelweg blanken Fels. 

Instabiler Untergrund

Er habe gehofft, auch an der abgerutschten Stelle auf einigermaßen stabilen Untergrund zu stoßen, was aber durch Erkundungsbohrungen und das Einrammen eines T-Trägers nicht bestätigt wurde: „Einen tragfähigen Untergrund fanden wir erst unter dem Fahrbahnniveau der Rahmedestraße. Das hatte so keiner erwartet.“ 

Also muss aufwändiger gebaut werden, um den Hang zu sichern. Entweder muss eine Stützmauer her oder es werden weitere Pfähle gesetzt und dann ein Geovlies eingearbeitet. Entsprechende Vorschläge lässt die Stadt derzeit von Fachfirmen erarbeiten, die auch Kostenvoranschläge erstellen sollen. 

Hohe Kosten zu erwarten

Er rechne mit Kosten im mittleren fünfstelligen Bereich, sagte Balkenhol. Sind es mehr als 50.000 Euro, müsste die Vergabe durch den Rat erfolgen. Eine Prognose darüber, wann der Schaden behoben sein könnte, konnte der Abteilungsleiter nicht abgeben.

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