Brandsanierung könnte das ganze nächste Jahr dauern

Lutherkirche: Sanierung bis Weihnachten 2016

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Schutzmasken sind im Moment Pflicht für alle, die an den Sanierungsarbeiten der Lutherkirche beteiligt sind. 

Altena -Ohne Schutzmaske kommt im Moment keiner rein in die Lutherkirche – dort wird gerade mit Sandstrahlgeräten der Ruß von den hölzernen Pfeilern entfernt.

Zeitgleich versuchen Restauratoren, den ohne Gerüst erreichbaren Teil der Wände mit einer Wischtechnik zu säubern. Langsam aber sicher nimmt die Sanierung der Brandschäden Fahrt auf und Baukirchmeisterin Karin Thomas blickt einigermaßen zuversichtlich auf das Weihnachtsfest 2016: „Ich hoffe, dass wir dann die Gottesdienste in der Lutherkirche feiern können“.

Anderthalb Jahre lang blieb das Gotteshaus gesperrt, als es im Jahr 2007 saniert wurde – ein Erfahrungswert, an dem man sich jetzt wieder orientiert. Überhaupt kommen die damaligen Arbeiten allen, die mit der Sanierung der Brandschäden zu tun haben, zugute: Man wisse dadurch vieles, erklärt Karin Thomas – zum Beispiel, wie das Gerüst, das bald im Inneren der Kirche aufgebaut werden muss, aussehen muss und was es in etwa kosten darf.

„Wir können da auf die Daten von damals zurückgreifen“, schildert die Baukirchmeisterin.

Manches ist aber auch anders. Stichwort Ruß – mit dem hat man es damals nicht zu tun gehabt. Ruß verhalte sich anders als der Staub, um den es bei der Sanierung 2007 in erster Linie ging, weiß Thomas inzwischen. Das könne zum Beispiel bei der Reinigung der Orgel eine Rolle spielen.

Voll des Lobes ist die für die Brandsanierung verantwortliche Presbyterin über die Zusammenarbeit aller Beteiligten – schließlich sind nicht nur Handwerker und Architekten involviert, sondern auch die Denkmalpflege und die Versicherung. Als harmonisch und konstruktiv bezeichnet Karin Thomas die regelmäßigen Besprechungen – „das macht richtig Spaß“.

Die Kirche wurde im Mai durch eine Brandstiftung schwer beschädigt.

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