Handbremse vergessen: Auto rutscht in Hang

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Dieser VW rutschte in einen Hang. Die Handbremse war nicht angezogen.

ALTENA - Für einen umfangreichen Feuerwehreinsatz hat Freitag-Vormittag ein „Falschparker“ gesorgt. Wegen ihm musste die Besatzung der Rettungswache und der Löschzug Mühldendorf ausrücken.

Ziel war die Gustav-Selve-Straße am Knerling, die in einem südlichen Ausläufer zur Sackgasse wird. Dort, so war Michael Sonntag vom Ordnungsamt durch Spaziergänger gemeldet worden, stehe in Höhe des Hauses 35e ein „Falschparker“. Sonntag begab sich zum Ort des Geschehens – von einem Falschparker war aber zunächst nichts zu sehen.

Erst eine „Nachsuche“ zu Fuß brachte schließlich des Rätsels Lösung. Einige Meter unterhalb des Fußweges in Richtung Brachtenbeck lag ein VW Polo im steilen Abhang, nur gestoppt von ein paar dünnen Bäumen und Gebüsch. Nur ein paar Meter weiter, und der Wagen wäre in einem Mehrfamilienhaus am Brachtenbecker Weg gelandet. Das Fahrzeug war offenbar in Höhe des letzten Hauses abgestellt worden und hatte sich dann selbstständig gemacht. Schnell war klar, dass eine Bergung des Autos ohne schweres Gerät nicht möglich sein würde. Gegen 10.30 Uhr rief Sonntag die Feuerwehr herbei. Der Rüstwagen der Wache wurde am „alten Schulhof“ der einstigen Knerling-Grundschule in Stellung gebracht. Mit einer Seilwinde sollte er den havarierten Pkw zunächst wieder bis zum Straßenniveau der Selve-Straße hinauf ziehen. Das gelang recht reibungslos.

Es zeigte sich, dass der VW beim Absturz keine großen Schäden davon getragen hatte. Nachdem der Wagen durch Feuerwehrmänner mit vereinten Kräften wieder in Richtung Selve-Straße ausgerichtet werden konnte, ließ er sich aus eigener Kraft zur Seite fahren. Vor Ort waren die SEG der Feuerwehr und der Löschzug Mühlendorf; der durchaus außergewöhnliche Einsatz dauerte eine Stunde.

von Thomas Keim

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