Hampelmann sprudelt bald in Evingsen

+
Aktive des Heimatvereins mühen sich um den historischen Brunnen-Quell im Dorf. ▪

von Silvia Sauser – ALTENA – Noch „hampelt“ sie nicht: Die als „Hampelmann“ oder „Widder“ bekannte Pumpe des Heimatvereins Evingsen ist noch nicht in Betrieb. Am Dienstagabend trafen sich Mitglieder des Vereins an der „Gosse“ und beratschlagten, wie die Wasserversorgung der Pumpe am sinnvollsten hergestellt werden kann. Das durch die „Gosse“, den Steintrog an der Brunnenstraße laufende Wasser der Springer Quelle soll von der Pumpe, die sich etwas tiefer, am Gosebruch, befindet, teilweise wieder zurück gepumpt werden, um die Gosse durch den oberen Einlauf zu speisen.

Vor zwei Jahren bereits entstand die Idee, durch einen Hampelmann die Gosse attraktiver zu machen. Keine neue Erfindung, Friedrich-Wilhelm Klinke, Vorsitzender des Vereins weiß, dass es schon in früheren Zeiten eine Pumpe „auf der Böcke“ gab, die das Wasser zur öffentlichen Versorgung hoch ins Dorf beförderte. Auch in den Alpen kennt man diese Art Pumpen, mit deren Hilfe die Rinderherden auf den Almen versorgt werden.

Viel Zeit und Arbeit haben Björn Wilke und sein Vater Hans-Jürgen, Ruben Gerdes und Herbert Bahnsen vom Heimatverein investiert. Auch die Firma Frohn hat sich maßgeblich an dem Bau der Pumpe beteiligt. Helmut Klinke vom gleichnamigen Sanitärbetrieb wird nun Hand in Hand mit den Vereinsmitgliedern dafür sorgen, dass der „Hampelmann“ bis zum Schützenfest in Evingsen einsatzfähig ist

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das Login-Formular anmelden.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare