Hallenbad öffnet am 6. Oktober / Nur 20 Badegäste gleichzeitig / Einbruch der Besucherzahlen

Freibadsaison nähert sich dem Ende

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Dahles neue Schwimmmeisterin Luisa Stagni kann jetzt dem Ende ihrer ersten Freibadsaison entgegenblicken. Etliche Besucher haben dem Bad auch in der schwierigen Zeit die Treue gehalten.

Altena – Der Betrieb im Freibad an der Mondhahnstraße geht vorerst weiter – allerdings unter meteorologisch verschärften Bedingungen, denn es ist richtig frisch geworden. Anwohner, aber auch Besucher fragen sich, warum das so ist.

 „Die wird der Himmel geheizt“, sagt einer spöttisch. Das Fußball- und das Beachvolleyballfeld sind geöffnet, ebenso die Schaukel und der Wasserspielplatz. Nur die Rutsche blieb geschlossen. Corona hatte zu einer ganzen Reihe von Einschränkungen geführt.

Der drastischste mit Zahlen belegte Einfluss wird bei den Besucherzahlen offenbar. Diese hat Hendrik Voss parat, der Geschäftsführer der Stadtwerke: Hatte man in Dahle bis August 2019 noch satte 39 065 Badegäste gezählt, so waren es bis August 2020 nur 16 192. Um die Hygienevorgaben des Pandemieplans umsetzen zu können, hatte der Bäderbetrieb ein Schichtsystem eingeführt. Am Ende einer jeden von drei Schichten wurden alle Flächen und die Umkleidebereiche desinfiziert, danach wieder geöffnet.

Maximal 250 Besucherinnen und Besucher wurden eingelassen. Aufgrund des erhöhten Reinigungsaufwands standen den Badbesuchern lediglich die Sammelumkleiden zur Verfügung, die Einzelumkleiden blieben den Sommer über geschlossen. So oder so, das Ende der Freibadsaison steht bevor. „Das Becken ist jetzt befüllt, das Wasser behandelt und aufbereitet worden.“

Am Dienstag, 6. Oktober, öffnet das Hallenbad, kündigt Voss an. Ein Schutzkonzept sei bereits erarbeitet worden. Dass es im Freibad noch weitergeht, habe auch den Grund, dass man den Bürgern möglichst viele Schwimmzeiten anbieten möchte. „Und das Wasser ist warm, man kann noch Schwimmen gehen.“ Im Hallenbadbetrieb werden die Kapazitäten ab dem 6. Oktober deutlich eingeschränkt: „Wir werden maximal 20 Personen einlassen können“, sagt Voss.

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