Schwimmer können hoffen

Nach Pannenserie: Dahler Bad genau unter die Lupe genommen 

Hallenbad in Altena Dahle derzeit geschlossen
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Das Hallenbad in Altena Dahle ist derzeit geschlossen

Hoffnung für alle Schwimmer: Vermutlich kann das Hallenbad in Dahle nächste Woche wieder öffnen. Die Fehler, die in den vergangenen Wochen immer wieder auftauchten, sind behoben.

Altena – Das letzte Wort hat jetzt das Hygieneinstitut. Am Freitag (16. Oktober) wird im Dahler Hallenbad eine Wasserprobe gezogen und ins Labor geschickt. Erst wenn von dort das Okay gegeben wird, dürfe ein Schwimmbad nach einer Betriebsunterbrechung wieder für den Badebetrieb freigegeben werden, erklärt Hendrik Voß, der Leiter des Bäderbetriebes.

Er hatte am Montag (12. Oktober) die Reißleine gezogen, weil sich die Pannen häuften. „Wir haben gemerkt, dass ein gewisser Instandhaltungsbedarf vorhanden war“, sagte er gestern. Deswegen wurde das Bad einer gründlichen Revision unterzogen.

Schwimmbad in Dahle: Pumpe war schon länger auffällig

Die Probleme begannen schon vor einigen Wochen, als das Freibad noch in Betrieb war und plötzlich der pH-Wert zu niedrig war. Nachdem die Ursache dafür gefunden und abgestellt war, stimmten nach der Umstellung auf den Hallenbadbetrieb plötzlich die Chlorwerte nicht mehr.

Außerdem muckte eine Pumpe, die schon etwas länger auffällig war, wie Luisa Stagni erklärt. Sie ist die neue Schwimmmeisterin in Dahle und macht sich gerade mit der Technik des Bades vertraut.

Technikraum des Hallenbads in Dahle: Luisa Stagni und Bäderbetriebschef Henrik Voß.

Steuerung: Teil wird ausgetauscht

Die Pumpe ist nun repariert und die Steuerungstechnik überprüft. Alleine schafften das die Mitarbeiter des Bäderbetriebes nicht, Fremdfirmen mussten ran. Die entdeckten auch, dass in der Steuerung ein Teil ausgetauscht werden muss. Das neue Teil hat Lieferzeit.

Trotzdem ist Voß zuversichtlich, dass das Bad am kommenden Dienstag, 20. Oktober, wieder in Betrieb gehen kann – grünes Licht vom Hygieneinstitut immer vorausgesetzt. „Das wissen wir am Montag“, meint der Betriebsleiter.

Schließug: Zeit fürs Aufräumen

Ein großer Container auf dem Freibad-Gelände lässt vermuten, dass die Revision mit größeren Bauarbeiten verbunden war, aber dieser Eindruck trügt: „Wir haben die Zeit auch dazu genutzt, um mal aufzuräumen“, erklärt Voß. Im Laufe der Jahre habe sich im Keller und in den für die Badegäste nicht zugänglichen Nebenräumen einiges angesammelt, was eigentlich schon längst entsorgt gehört hätte.

Wo es lang geht im Bad, das bestimmt neben Voß jetzt auch Luisa Stagni. Die junge Frau vertritt im Moment den erkrankten Schwimmmeister Detlef Wagner und soll dessen Stelle einnehmen, wenn er im kommenden Jahr in Rente geht.

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