Hallenbad in Dahle muss Zwangspause einlegen

Der Hubboden ist defekt. Angelique Waschke, Fachangestellte für Bäderbetriebe, zeigt den Hauptschalter des Systems

ALTENA - Für wahrscheinlich zwei Wochen wird der Betrieb im Hallenbad Dahle ab dem kommenden Montag ruhen. Dafür gibt es zwei Gründe: Zum einen steht jetzt eine seit längerem geplante Sanierung der Duschräume ins Haus, zum anderen zeigt die Hubbboden-Anlage derzeit Schwächen.

Es sei kaum mehr möglich, die Höhe des Beckens zu verstellen, berichtet Schwimmmeister Uwe Wagner. Nur noch mühsam würde die Hydraulik derzeit gewisse Verstellwege bewältigen. „Es wird nicht mehr genug Druck aufgebaut. In zwei oder drei Wochen geht dann gar nichts mehr.“

Üblicherweise wird die Hubbodenanlage im Sommer gewartet, wenn der Schwimmbetrieb nach draußen ins Freibad verlagert ist. Dann rückt regelmäßig eine Fachfirma aus Wilhelmshaven an, um Hydraulik, Mechanik und Steuerung auf Stand zu halten. Dank dieser regelmäßigen Arbeiten sei man bisher von allzu häufigen Defekten verschont geblieben, berichtet der Schwimmmeister. Jetzt aber gelange auf irgendeinem Weg Wasser ins Hydrauliköl.

Um Wasser geht es auch bei der Sanierung der Duschen, die den größeren Teil der Hallenbad-Arbeiten in Anspruch nehmen wird: Die Abwasserrohre der beiden Duschräume sind durchgerostet, Wasser tropft in die darunter liegenden Technikräume. Die Duschräume erhalten bei dieser Gelegenheit auch einen neuen Boden und neue Fliesen. Das macht die Arbeiten insgesamt etwas umfangreicher, denn dazu müssen auch die Armaturen abgenommen werden. von Thomas Keim

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