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Freibad soll bis zum Schützenfest hergerichtet sein

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Von: Volker Heyn

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Derzeit wuchert noch das Unkraut rund um das geschlossene Hallen- und Freibad in Dahle.
Derzeit wuchert noch das Unkraut rund um das geschlossene Hallen- und Freibad in Dahle. © von der Beck, Peter

Das vom Jahrhunderthochwasser im Juli vergangenen Jahres verwüstete und seitdem geschlossene Hallen- und Freibad in Dahle soll aufgeräumt werden. Das erklärte die neue Bäder- und Stadtwerkechefin Katrin Brenner gegenüber dem Stadtrat in der jüngsten Sitzung dieses Gremiums.

Altena - „Bald ist in Dahle Schützenfest, bis dahin werden die Wiesen gemäht, das gröbste Unkraut beseitigt und das Gelände einigermaßen zurecht gemacht“, sagte Brenner. Gefeiert wird in Dahle am ersten Juliwochenende. Auch das Wasser werde abgelassen. Sie sei in Altena angetreten, um ein neues Bad zu bauen, wollte sie erst gar keine Zweifel aufkommen lassen. Die Aufgabe der Stadtwerke-Geschäftsführerin und damit auch der Bäder-Chefin hat Katrin Brenner zum 1. Juni von Hendrik Voß übernommen.

Das Bad stehe im Wiederaufbauplan der Stadt, führte Brenner im Rat weiter aus, man werde jetzt ermitteln müssen, ob eine Sanierung oder ein Neubau sinnvoller sei. Entschieden werde allerdings nach Wirtschaftlichkeit, vor allem müssten dabei energetische Fragen geklärt werden. Brenner deutete an, dass wohl das Edelstahlbecken draußen gerettet werden könne. Die Technik im Keller des Bades sei allerdings „vollkommen hin“.

Mit zukünftigen Nutzern des Bades wolle sie in einen Dialog treten, um Bedürfnisse und Anforderungen zu besprechen. Bürgermeister Uwe Kober (CDU) erklärte kurz, dass der Schaden am Bad größer als der Restwert sei. Es werde auf jeden Fall wieder ein Bad an der Stelle geben: „Dass da nichts hinkommt, ist ein Gerücht.“

Zur Erinnerung: Am 15. Juli 2021 geriet der kleine Bach, der im Normalfall durch ein Rohr unter der Liegewiese des Freibades fließt, völlig außer Kontrolle. Er flutete zunächst das Freibad und drang dann ins Hallenbad ein. Dabei wurde durch Wasser, Geröll und Schlamm auch ein Großteil der Technik für beide Bäder im Hallenbadkeller zerstört.

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