Häuser fallen für neuen Parkraum

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Untere Wihelmstraße: Hier fallen Häuser. Die Altenaer Baugesellschaft baut hier neue Parkflächen.

ALTENA Bis zum Jahresende wird sich das Gesicht der Stadt am Breitenhagen (Wilhelmstraße) aber auch im Bereich Giershagener Weg entscheidend verändern. Die Altenaer Baugesellschaft (ABG) setzt ihre Linie fort, sich von altem Wohnbestand zu trennen und lässt Häuser abreißen.

Für Rolf Beitz, den scheidenden Chef des Unternehmens, ist das nur konsequent. Der prognostizierte und in Cent und Euro ermittelte Sanierungsbedarf von Immobilien an der Unteren und Oberen Wilhelmstraße (Breitenhagen) sowie in großen Mietshäusern am Giershagener Weg sei einfach zu hoch gewesen. Kosten und Nutzen hätten sich bei einer Grundsanierung nicht die Waage gehalten, geschweige denn, sich langfristig für die ABG gerechnet. Zudem gebe es in der Stadt noch immer einen großen Übergang an Wohnungen. Da mache es keinen Sinn, dass sein Unternehmen noch einmal aufrüste und alten Wohnbestand saniere.

An der Unteren Wilhelmstraße bleibt die Fläche, wo zur Zeit noch Berge von Baumüll liegen, frei. Allerdings baut die ABG einen Parkplatz. „Wir bieten hier Stellplätze an, möchten das Areal künftig so bewirtschaften“, lässt sich Beitz in die Karten schauen.

Am Giershagener Weg 41 wird aber eine Brachfläche bleiben. Natürlich wird das Gelände eingeebnet, aber neue Parkplätze werden hier nicht angelegt.

Die Anwohner am Breitenhagen müssen zur Zeit zwar mit Abbruchlärm leben, allein die Straßenführung ist nicht besonders beeinträchtigt. Sieht man einmal von Containern am Straßenrand ab, die ein langsames Vorbeifahren an den Baustellen nötig machen.

Anders sieht das am Giershagener Weg aus. Bis zum Abrisshaus Nummer 41 kann der Weg zwar befahren, aber nicht passiert werden. Zudem wird während der auf 14 Tage geschätzten Bautätigkeit hier täglich von 6 Uhr bis 18 Uhr ein absolutes Halteverbot eingerichtet. Das gilt ausdrücklich auch für die Anwohner.

Die ABG hat für beide Baustellen einen ambitionierten Zeitplan. Beitz: „Dieses Jahr soll alles fertig sein.“

von Johannes Bonnekoh

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