Gutes Betriebsklima im Tambourcorps Evingsen

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Ehrungen und Gratulationen standen auf der Tagesordnung der Generalversammlung des Corps.

ALTENA - Nicht nur langjährige Mitglieder wurden am Samstagabend während der Jahreshauptversammlung des Tambourcorps Evingsen geehrt. Der erste Vorsitzende Reinhard Hermens freute sich über den Nachwuchs aus den eigenen Reihen, der erfolgreich am D1-Lehrgang des Volksmusikerbundes teilgenommen hat.

„Inne Schledde“ wurden Gunnar Beck (Flöte) für 20 Jahre Vereinszugehörigkeit sowie Frank Scheuermann (Trommel) und Tambourmajor Dirk Würpel für 40-jährige Vereinstreue ausgezeichnet. Eine Urkunde erhielten auch die 12-jährige Madlen Hermens, die ebenso wie ihr gleichaltriger Vereinskamerad Christoffer Heib erfolgreich am D1-Lehrgang teilgenommen hatte. Die Kosten für diesen Lehrgang hat der Verein komplett übernommen. Beide spielen die kleine Trommel. Christoffer ist bereits Musiker in der 4. Generation; seine Mutter musiziert gemeinsam mit ihm im Evingser Spielmannszug.

Begonnen hatte die Jahreshauptversammlung wie üblich mit den Regularien. Kassierer Robin Bonacker legte seinen Bericht vor, der von Manuela Frenzel und Nathalie Hermens geprüft worden war. Für die ausscheidende Manuela Frenzel wurde Bettina Palm als neue Kassenprüferin gewählt. Auch am Bericht des Schriftführers Reinhold Wuske gab es keine Einwände, daher wurde der Vorstand einstimmig entlastet.

Mit 23 Auftritten, darunter beim eigenen Schützenfest in Evingsen, war das Jahr 2010 gut ausgefüllt. In diesem Jahr wird der Spielmannszug unter anderem beim Schützenfest in der Nachbarschaft, in Dahle, aufspielen.

Mit einem gemeinsamen Abendessen klang die Veranstaltung aus. Ein Wermutstropfen in der geselligen Runde war allerdings der Tod des Gönners und Förderers der Volksmusik, Fritz Finkernagel, der den Verein in der Vergangenheit mit einigen Spenden bedacht hat.

Übungsstunden finden regelmäßig montags ab 19 Uhr in der Evingser Grundschule statt, Interessierte sind dazu herzlich eingeladen. Der Vorstand des Vereins legt großen Wert auf eine fundierte musikalische Ausbildung der Kinder und Jugendlichen, die aber für die Eltern mit keinerlei Kosten verbunden ist. Das hier ein gutes „Betriebsklima“ herrscht, beweisen die fünf Jugendlichen, die gemeinsam mit den Älteren musizieren.

vonSilvia Sauser

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