Gute Vorzeichen für den neuen Finanzamtschef

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Symbolische Schlüsselübergabe: Dirk Marquardt, Dietmar Zitzelsberger und Dr. Jochen Dirichs.

ALTENA ▪ Das Thema Fußball beherrscht nicht nur Medien und Stammtischrunden, es hat auch im Finanzamt einen Schwerpunkt gesetzt: Beim Wechsel im Amt des Finanzamtschefs.

Aus Anlass des Vorsteherwechsels war gestern Finanzpräsident Dr. Jochen Dirichs aus Münster zum Winkelsen gekommen. Er verabschiedete Dirk Marquardt und führte Regierungsdirektor Dietmar Zitzelsberger in sein Amt ein.

Es handele sich um ein sportgeschichtlich wichtiges Datum, sagte Dirichs. Er erinnerte an den 7. Juli 1974. „Heute vor 36 Jahren sind wir Weltmeister geworden“, sagte Dirichs an Marquardt gewandt, der vor 19 Jahren in die Finanzverwaltung eingetreten war. „Was sie dienstlich als Dauerleistung erbracht haben, das steht der Leistung der deutschen Nationalmannschaft vor 36 Jahren in nichts nach.“

Lobende Worte

Auch für den Nachfolger gab es lobende Worte: „Ihre dienstlichen Erfahrungen sind ebenso umfangreich und vielseitig wie die ihres Vorgängers.“ Dietmar Zitzelsberger hatte seinen Dienst in Altena bereits zum 1. Juli angetreten. Die offizielle Staffettenübergabe fand dann gestern statt.

Der 49-jährige Zitzelsberger kommt von Finanzamt Bochum-Mitte und damit von einer Behörde, die etwa doppelt so viele Mitarbeiter hat wie das Haus am Winkelsen. Dazu der Finanzpräsident an Zitzelsberger: „Ziehen sie daraus nicht den unzulässigen Schluss, dass auch die Probleme nur halb so groß sind.“ Die Schwierigkeiten seien nicht kleiner, sie seien anders. Auch mit einem kleinen Team müsse jede Aus- und Fortbildungsveranstaltung besetzt werden. Zudem müssten Aufgabengebiete bearbeitet werden, die vielleicht „weniger als eine Arbeitskraft“ erfordern.

Grundregel „Fünf Jahre plus“

Zu den zuletzt recht schnellen Wechseln auf der Behördenleiterstelle sagte Dirichs, dass es in der Oberfinanzdirektion Münster eigentlich so etwas wie eine Grundregel „fünf Jahre plus“ gebe. Aber es gelte auch hier: „Keine Regel ohne Ausnahme.“ Er wünsche Zitzelsberger, „dass seine Flanken und Steilpässe bei den Mitspielern ankommen und als Volltreffer genutzt werden können. Und: „Eigentore sind verboten.“

Im Altenaer Finanzamt sind derzeit 102 Mitarbeiter beschäftigt, rund drei Viertel davon sind Beamte. Die Behörde ist zuständig für die Kommunen Werdohl, Neuenrade, Altena, Plettenberg, Nachrodt-Wiblingwerde und Herscheid. ▪ Thomas Keim

Online: http://www.finanzamt-altena.de

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