1. come-on.de
  2. Lennetal
  3. Altena

Gut 14 Mio. Euro: Stadt Altena investiert 2023 eine Rekordsumme

Erstellt:

Von: Thomas Bender

Kommentare

Die Feuerwache in Altena muss neu gebaut werden. Bis aber die Bagger anrollen, wird es noch einige Zeit dauern.
Die Feuerwache in Altena muss neu gebaut werden. Bis aber die Bagger anrollen, wird es noch einige Zeit dauern. © Thomas Bender

Zwei wichtige kommunalpolitische Themen nahmen am Wochenanfang bei der Haushaltsrede von Bürgermeister Uwe Kober (CDU) vor dem Stadtrat zentralen Raum ein: Der Wiederaufbau nach dem Hochwasser und die Umsetzung des Brandschutzbedarfsplans.

Beides sorgt dafür, dass die Stadt im kommenden Jahr die Rekordsumme von über 14 Millionen investieren wird. Dafür muss sie neue Kredite in Höhe von 2,4 Millionen Euro aufnehmen.

„Wir sind gut unterwegs“ sagte Kober zum Thema Wiederaufbau – „vieles ist angestoßen und schon auf den Weg gebracht“. Für 2023 kündigte er den Beginn weiterer Baumaßnahmen an. Hohe Priorität genieße dabei auch der Spielplatz in der Innenstadt. Insgesamt müsse die Verwaltung aber auch um Geduld und Verständnis bitten: „Es ist nicht alles sofort zu erledigen. Dafür sind über 100 Millionen Euro an Schäden einfach zu viel.“

Feuerwehr: Bürgermeister „verhalten optimistisch“

„Verhalten optimistisch“ zeigte sich Kober, als es um die Feuerwehr ging. Bekanntlich sieht der Brandschutzbedarfsplan den Neubau von drei Feuerwehrgerätehäusern und der Feuerwache vor. Kober informierte in seiner Rede über den aktuellen Stand der Dinge.

In Evingsen will die Stadt Anfang 2023 das für den Bau eines neuen Gerätehauses erforderliche Grundstück kaufen „und bis 2024 die Baumaßnahme beginnen“. Zwei Millionen Euro stehen dafür im Haushaltsplanentwurf für 2014. Für das Gerätehaus in der Rahmede stehen kommendes Jahr 1,95 Millionen Euro zur Verfügung. Dafür liefen „intensive Verhandlungen mit einem Grundstückseigentümer“, verriet der Bürgermeister. Für das Gerätehaus am Großendrescheid schließlich seien Standortanalysen und Vorplanungen erfolgt, verriet Kober. Haushaltsmittel sollen aber erst in den Jahren 2024 und 2025 eingestellt werden.

Feuerwache ist Bestandteil des Wiederaufbauplans

Bleibt die Feuerwache als dickster Brocken. Sie gilt als Hochwasserschaden und ist damit Bestandteil des Wiederaufbauplans, in dem gut elf Millionen Euro für den Neubau ausgewiesen sind. Für das kommende Jahr werden aber erst 100 000 Euro für Planungskosten eingeplant. Kober: „Die restlichen Mittel verteilen sich dann auf die Jahre 2024 folgende“. Es wird also noch ein paar Jahre dauern, bis neu gebaut wird – deshalb stehen auch 15 000 Euro für die Erneuerung der Ampelanlage vor der jetzigen Feuer- und Rettungswache im Haushaltsplanentwurf.

Fast 500 000 Euro kostet jedes der drei neuen Fahrzeuge, die der Wehr im kommenden Jahr endlich ausgeliefert werden sollen. Es handelt sich um Hilfeleistungslöschfahrzeuge (HLF), die bereits vor geraumer Zeit bestellt worden sind. Deshalb sind die dafür erforderlichen Mittel auch nicht Bestandteil des Haushalts 2023.

Auch interessant

Kommentare