Gurken und Salat nicht mehr auf dem Speiseplan

Gurken kommen zur Zeit nicht mehr auf den Tisch in Altenas Kindertageseinrichtungen.

ALTENA - In den drei Kindertageseinrichtungen der Johanniter, nämlich der Zwergenburg, dem Kindergarten Freiheit und der Einrichtungen in Altroggennrahmede, kommt bis auf weiteres kein Salat, Tomaten oder Gurken auf den Tisch.

Das bestätigte auf Anfrage Regionalvorstand Hartmut Eckert aus Lüdenscheid. Der Träger reagiert damit auf die Gesundheitsgefahren, die vom EHEC-Bakterien ausgehen. „Wir haben unsere Mitarbeiterinnen schriftlich angewiesen, auf diese Nahrungsmittel vorerst zu verzichten“, so Eckert. Zusätzlich erhielten alle Einrichtungen umfangreiches Aufklärungsmaterial in Sachen Hygiene als dem bestem Schutz vor einer Ansteckung. „Das hängt jetzt überall bei uns aus.“

Auch viele andere Kindertagesstätten in der Stadt gehen diesen Weg. Wie Fachbereichsleiter Friess aus dem Rathaus sagte, rät die Stadt natürlich im Moment zu größter Vorsicht im Umgang mit Gurken, Tomaten und Gemüse, allein liege die Verköstigung der Kinder in den KiTas und Schulen in der Hoheit der Träger. Die Elternschaft sei sehr, sehr sensibilisiert und dementsprechend werde am Ort gehandelt. Die Stadt selbst hat noch keine Verbotsvorschriften erlassen.

Bernd Wortmann, Vizepräsident des Landesverbandes Gartenbau Westfalen-Lippe, ließ jetzt verlauten, dass Obst und Gemüse aus Westfalen bedenkenlos vom Verbraucher verzehrt werden könnte. Das garantierten umfangreiche Tests, die ständig in unabhängigen Labors vorgenommen würden.

In der Zwergenburg gibt es statt Gemüse zur Zeit „noch mehr Obst“, was aber gut bei den Jungen und Mädchen ankomme.

von Johannes Bonnekoh

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