Bewegung im Gewerbepark Rosmart

Auf Rosmart dürfte bald wieder gebaut werden.

Altena -  In den Gewerbepark Rosmart kommt Bewegung. Das berichteten Uwe Scholz (CDU) und Lutz Vormann (SPD) in ihren Haushaltsreden übereinstimmend.

Als Scholz darüber berichtete, dass „Stand heute“ noch in diesem Jahr mit Grundstücksverkäufen zu rechnen sei, intervenierte Vormann: Scholz trage Informationen aus dem vertraulich tagenden Aufsichtsrat nach draußen, beschwerte er sich per Zwischenruf. Und tat dann keine 30 Minuten später auch nichts anderes: Ein „Global Player“ werde sich im Gewerbepark niederlassen und dort 25 neue Arbeitsplätze schaffen, ließ er den Rat wissen.

Bürgermeister Dr. Andreas Hollstein sagt zu all’ dem wie immer am liebsten gar nichts. Er ließ sich lediglich die Aussage entlocken, dass er zuversichtlich sei, dass die GmbH auch im kommenden Jahr über die Runden komme, ohne dass die am Gewerbepark beteiligten Kommunen für Verluste aufkommen müssten. Vielversprechende Verhandlungen ließen diese Vermutung zu.

Scholz hatte das Thema Rosmart zur Sprache gebracht, weil er sich über Äußerungen Vormanns geärgert hatte. Nach den SPD-internen Etatberatungen hatte Vormann öffentlich eine neue Preispolitik gefordert – die Grundstücke im Gewerbepark seien einfach zu teuer. „Fragen und Kritik“ kündigte er für die Etatberatungen an. Solchen Worten müsse man dann auch Taten folgen lassen, sagte Scholz: „Im Ausschuss für Stadtentwicklung haben wir von dieser Ankündigung nichts mitbekommen.“ Vielleicht hätten ja die SPD-Vertreter in diesem Ausschuss „nur vergessen oder nicht gelesen“, was ihr Fraktionsvorsitzender angekündigt habe.

Scholz wies auch darauf hin, dass Vormann stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender der kreiseigenen Gesellschaft für Wirtschaft und Strukturförderung (GWS) sei. Deren Geschäftsführer Jochen Schröder bezeichnete die Grundstückspreise auf Rosmart in einer jüngst erschienen Publikation der GWS als angemessen und warnte eindringlich vor einem Imageschaden, den das Gewerbegebiet durch die ständige Kritik erleiden könne. „Das haben Sie offensichtlich nicht gelesen“, sagte Scholz. Vormann trage durch seine öffentlichen Äußerungen dazu bei, Rosmarts Ruf zu schädigen. - ben.-

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