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Grundsteuer-Neuberechnung: Ende Januar läuft die Frist ab

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Die Feststellungserklärung zur Neuberechnung der Grundsteuer können Grundstückseigentümer unter anderem über das Online-Finanzamt Elster abgeben.
Die Feststellungserklärung zur Neuberechnung der Grundsteuer können Grundstückseigentümer unter anderem über das Online-Finanzamt Elster abgeben. © IMAGO/Rolf Kosecki

Die Stadt Altena appelliert an alle Grundstückseigentümer in der Burgstadt, die Feststellungserklärung zur Neuberechnung der Grundsteuer (Feststellungserklärung) rechtzeitig bei ihrem Finanzamt abzugeben.

Altena – Ende Januar läuft die Frist ab, nach diese erst jüngst um drei Monate verlängert wurde. Ursprünglicher Stichtag war der 31. Oktober.

„Die Grundsteuer gehört zu den wichtigsten Einnahmequellen die Stadt Altena. Alle Einnahmen bleiben direkt vor Ort. Mit ihnen finanzieren die Kommunen unter anderem den Bau und Betrieb von Straßen, Schulen und Kindergärten. Auch sportliche und kulturelle Angebote sind auf die Einnahmen aus der Grundsteuer angewiesen“, schreibt die Stadt Altena auf ihrer Homepage.

Der Verpflichtung zur Abgabe der Feststellungserklärung sind nicht nur in Altena viele Grundstückseigentümer noch nicht nachgekommen. So lag die landesweite Quote der Rückläufer noch im September bei unter 30 Prozent.

Deshalb wendete sich auch das Finanzamt Altena, in dessen Zuständigkeitsbereich etwa 35 000 Grundstücke in Altena, Nachrodt-Wiblingwerde, Werdohl, Neuenrade, Plettenberg und Herscheid liegen, zuletzt noch einmal an die Öffentlichkeit. In einer Pressemitteilung rief Stefanie Dißmann, die Leiterin des Finanzamts Altena, dazu auf, die Feststellungserklärung zeitnah abzugeben. Nun zieht die Stadt Altena nach.

Alle wichtigen Informationen zum Ausfüllen der Erklärung finden Grundstückseigentümer online unter www.grundsteuer.nrw.de. Auch das Grundsteuerportal (Geodatenportal) zum Abruf wichtiger Informationen zum Flurstück, wie zum Beispiel Gemarkung, Bodenrichtwert oder Grundbuchblattnummer, ist über die Plattform zu erreichen. Darüber hinaus gibt es unter www.grundsteuer.nrw.de Erklärvideos und Klickanleitungen, die die Eigentümer durch die Formulare im Online-Finanzamt Elster leiten.

Hintergrund

Bis zum Ablauf des Kalenderjahres 2024 berechnen und erheben die Kommunen die Grundsteuer weiterhin nach der bisherigen Rechtslage. Ab dem 1. Januar 2025 ist der neu festzustellende Grundsteuerwert maßgeblich für die zu leistende Grundsteuer an die Städte und Gemeinden. Somit sind Grundsteuerzahlungen nach neuem Recht ab dem 1. Januar 2025 zu leisten.

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