Grundschule Breitenhagen:  Schwimmbad wird zum Offenen Ganztag 

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Schauen sich um: Stefan Kemper und Architekt Arnd Gansohr in den Räumen für das offene Ganztagsangebot in der Grundschule Breitenhagen.

Altena – Nicht mehr wiederzuerkennen: Aus dem alten Lehrschwimmbecken in der Grundschule am Breitenhagen werden Betreuungsräume. Doch ganz klappt es nicht mit dem knackigen Zeitplan.

Architekt Arnd Gansohr sprach von einem „Aha-Erlebnis“, das den Teilnehmern der Besichtigung bevorstehen soll – und es wurde eines. Aus den eher düsteren Räumen rund um das ehemalige Lehrschwimmbecken der Grundschule Breitenhagen sind helle Räume mit viel natürlichem Licht geworden. Hier wird nach dem Ende der Sommerferien die Offene Ganztagsschule (OGS) Einzug halten. 

Ein Angebot, das aktuell am Bergfelder Weg neu geschaffen wird. Seit dem 23. April haben die Baufirmen das Untergeschoss des Schulgebäudes in Beschlag genommen. Das Ergebnis: Die Räume sind nicht wiederzuerkennen. Es sind große Fensterflächen eingezogen worden, alles wird neu, der Estrich ist noch ganz frisch. „Der ist sozusagen eben erst aus der Maschine gekommen“, sagte Arnd Gansohr. 

Viel Licht und Platz mit Küche und Co.

„Es hat sich einiges verändert“, konstatierte Bürgermeister-Stellvertreter Stefan Kemper mit Blick auf einen Ortstermin am 6. Mai. Auf rund 200 Quadratmetern entsteht ein großer Raum mit Küchenzeile und Speisebereich, dazu werden ein großer Aufenthaltsraum, ein lichtdurchfluteter Lernraum und ein kleines Büro geschaffen. 

Es wird sich um einen autarken Bereich mit eigenem Eingang handeln. Die Stadt und Planer haben entschieden, noch eine Fußbodenheizung zu spendieren. Es gab zudem aufwendige Brandschutzmaßnahmen. Befinden sich die Räume derzeit im Rohbaustadium, wird sich bis zum Start der OGS noch einiges ändern: „Es wird richtig farbig“, versprach Stefan Kemper. 

14 Tage Zwischenlösung im Fach- und Musikraum

23 Mädchen und Jungen sind für die Offene Ganztagsschule angemeldet, mithin ist noch ein wenig Platz für Nachzügler, denn die Kapazität der Einrichtung liegt bei 30 Plätzen. Die Leitung liegt in den Händen der Awo; vor Ort ist Sabine Tuleja aus Dahle zuständig. 

Zwar haben sich Planer und Handwerker mächtig rangehalten, doch ganz einhalten können sie den ehrgeizigen Zeitplan nicht. 14 Tage werden sie nach den Sommerferien noch brauchen, sagte Architekt Gansohr. „Aber wir sind auf der Zielgeraden.“ Dennoch wird die OGS pünktlich an den Start gehen, versicherten Schulleiter Jörg Schlüter und Stefan Kemper. Für die Überbrückung werden ein Fachraum und der Musikraum genutzt, gegessen wird in dieser Zeit in der Schulküche.

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