Burgaufzugs-Gebäude erhält eine ganz besondere ökologische Note

Ein grünes Dach für Burgaufzug

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Einen angenehmen Kontrast zu Beton und Corten-Stahl bildet das Gründach des Burgaufzug-Empfangsgebäudes.

Altena - Es grünt auf dem Dach des Burgaufzuges. Nach und nach wächst ein stimmiges pflanzliches Bild heran. Und wie es sich für einen Garten gehört, muss er hier und da auch mal gepflegt werden.

Dazu rückte am Dienstag, 12. August, die Firma Jochem Kranz an. Zum Repertoire der Fachleute für Dacheindeckungen zählen natürlich auch Gründächer. Zum ersten Mal seit dem Bepflanzen des Daches war es jetzt Zeit, den frischen Bewuchs zu pflegen und den gewünschten Pflanzen wieder „Luft“ zu verschaffen. Gleichzeitig mussten etliche Disteln, Löwenzahn oder Ackerwinden des Platzes verwiesen werden. „Bei diesem Wetter kann man sonst zugucken, wie das Unkraut wächst.“

Etwa 400 bis 450 Quadratmeter groß ist die begrünte Fläche. Als die Bewuchs in die Erde gebracht wurde, steckte er in kleinen Töpfen von etwa fünf Zentimeter Durchmesser. Vom Grün war bis auf zwei oder drei Zentimeter lange Triebe noch nicht viel zu sehen. Jetzt präsentiert sich der Bewuchs schon annähernd flächendeckend.

Der Bewuchs aus Staudenpflanzen ist so gewählt, dass die Pflanzen letztlich eine Höhe von etwa 20 Zentimetern erreichen. Ein Übermaß an Pflege ist ansonsten nicht erforderlich, nur ab und zu muss dem Grün mal eine Düngung spendiert werden. Es handelt sich, berichtet Dachdeckermeister Jochem Kranz, um eine „extensive Begrünung“ – im Gegensatz zur intensiven Form, bei der man sogar Bäume auf Dächer bringen kann. Rückblende: Mitte April waren 21 Kubikmeter Pflanzsubstrat auf das Dach gepumpt worden, das zuvor mit einer Abdichtung versehen worden war. Aus dem Substrat entstand eine 15 bis 20 Zentimeter starke „Erd“-Schicht, in die rund 1500 Setzlinge eingebracht wurden. - von Thomas Keim

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