100.000 Euro Schaden

Großbrand in der Rahmede: Brandstiftung nicht ausgeschlossen

[UPDATE 16.30 Uhr] ALTENA - Rund 100.000 Euro Sachschaden ist bei dem Brand Sonntagnacht in der Rahmede entstanden. Die Ermittler können Brandstiftung nicht ausschließen.

von Johannes Bonnekoh

Taghell erleuchtet war das Umfeld einer Logistik-Firma, die an der Rahmeder Straße 255 bis 257, Ecke Mühlenbach, zu Hause ist, durch das Großfeuer. Gegen 3.03 Uhr wurden die Löschzüge I und II der Altenaer Wehr mit Sirenenalarm gerufen, die mehr als zwei Stunden gegen den Roten Hahn kämpften. Ein Altenaer Geschäftsmann lässt in den Räumlichkeiten einer stillgelegten Fabrik Paletten aus Holz aufarbeiten. Daneben beschäftigt er sich ebenfalls mit dem Receyclen von Gitterboxen und Kunststoffartikeln. Warum Teile diese Lagergüter in einer Halle Feuer gefangen haben, war gestern nicht aufzuklären.

Großbrand im Rahmedetal in Altena

In der vergangenen Nacht auf Sonntag wurde die Feuerwehr zu einem Brand alamiert. Es rückten mehr als 60 Kräfte zu einem Industriegelände an der Rahmedestraße Ecke Mühlenbach aus.

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Die Kriminalpolizei entsandte einen Brandsachverständigen und nahm die Ermittlungen auf. Der Sachschaden am Gebäude ist beträchtlich. Mitten drin in den teils meterhoch auflodernden Flammen stand ein schwerer Lkw. Dieses Fahrzeug brannte aus und hat nur noch Schrottwert.

Großfeuer in der Rahmede - die Wehr hatte nach zwei Stunden alle sim Griff.

Verletzt wurde niemand, vorsorglich hatte die Wehr, die mit mehr als 60 Frauen und Männern unter Leitung von Udo Winter vor Ort war, ein nahes Wohnhaus evakuieren lassen. Dort waren auf Grund der großen Hitzeentwicklung die Scheiben geborsten. „Wir haben Wasser aus Hydranten und dem Mühlenbach entnommen“, sagte Winter auf Anfrage. Sein Team hatte das Feuer gegen 4.30 Uhr „vollständig unter Kontrolle“.

 Erfreut war der Chef der hauptamtlichen Kräfte von der Bachstraße, dass eine so genannte Feuerschutzmauer zwischen der niedergebrannten Logistikhalle und einem weiteren, aus Ziegelstein bestehenden Fabrikgebäude, gehalten hat. „Das hat gut funktioniert.“ Weder Wehrleute noch Personen kamen bei diesem Großeinsatz zu Schaden. Die Polizei wollte sich auch am späten gestrigen Abend noch nicht auf eine Brandursache festlegen. „Die Ermittlungen laufen“. Die vorsorglich in der Rahmede zurückgelassene Brandwache konnte am späten Sonntag von der Wehr abgezogen werden.

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