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Großes Fest für Helfer und Opfer der Flutkatastrophe

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Von: Ilka Kremer

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Großes Fest nach großem Leid: Vor knapp einem Jahr hatte ein Unwetter bisher nicht gekannten Ausmaßes in Altena immensen Schaden angerichtet, jetzt feierten Opfer und Helfer gemeisnam auf der Lennepromenade.
Großes Fest nach großem Leid: Vor knapp einem Jahr hatte ein Unwetter bisher nicht gekannten Ausmaßes in Altena immensen Schaden angerichtet, jetzt feierten Opfer und Helfer gemeisnam auf der Lennepromenade. © Ilka Kremer

 „Hallo Altena! Es tut total gut, Euch alle hier zu sehen“, sagte Bürgermeister Uwe Kober während seiner Eröffnungsrede bei „Altena sagt Danke“ am Samstag auf der für den Fahrzeugverkehr gesperrten Lennepromenade. Zahlreich waren die Burgstädter gekommen, um beim großen Fest für alle Helfer und Opfer der Jahrhundertflut am 14. und 15. Juli des vergangenen Jahres dabei zu sein.

Altena ‒ Los ging es am Nachmittag bei trockenem Wetter mit einem bunten Programm für Familien. Die Kinder konnten sich auf der Hüpfburg vergnügen oder sich fantasievoll schminken lassen. Clown Lino amüsierte Klein und Groß mit Jonglage und Ballonkunst. Die Musikschule Lennetal, die Bläserklasse des Burggymnasiums und das Tambourcorps Dahle sorgten für die musikalische Unterhaltung. Die Tanzschule Diembeck stellte mit zwei Tanzvorführungen ihre Vielseitigkeit unter Beweis.

Drei Stunden später betraten dann Bürgermeister Uwe Kober und Landrat Marco Voge die imposante Bühne, die in der Mitte der Lennepromenade aufgebaut war. „Wir wollen heute nicht viel reden, sondern feiern“, meinte Kober. Das, was vor fast einem Jahr in der Burgstadt passiert sei, habe gezeigt, wie groß die Solidarität in der Burgstadt sei. Die Flutkatastrophe hätten die Altenaer und die vielen Helfer aus anderen Städten und sogar anderen Landstrichen Deutschlands mit viel Herzblut gemeistert. „Wir haben Riesenverluste erlitten, aber in der Not sind auch viele Freundschaften entstanden“, so der Bürgermeister.

Für all das, was geleistet worden sei, für die große Hilfs- und Spendenbereitschaft, wolle die Stadt Danke sagen und mit diesem Fest ein kleines bisschen zurückgeben. Das gegenseitige Helfen und Unterstützen sowie das große Engagement aller Rettungs- und Ordnungsdienste – all das sei mit Geld nicht zu bezahlen. Deswegen: „Genießen Sie den Tag und fühlen Sie sich wohl“, sagte Uwe Kober. Auch Landrat Voge sagte der Stadt und ihren Bewohnern Danke. Was hier geleistet worden sei, sei enorm und habe ihn nachhaltig beeindruckt. „Diese Solidarität, diesen Zusammenhalt sollten wir mitnehmen und behalten“, fand Marco Voge.

Bestens gelaunt erwartete das Publikum dann die Band Faders Up, die richtig gut gemachte Coversongs der Rock- und Popmusik präsentierten. Frontmann Oliver Gutsche überzeugte mit seinem Gesang, animierte mit Songs von Bryan Adams, den Simple Minds oder auch Andreas Bourani die Gäste zum Mitsingen und -tanzen. Begleitet wurde er an der Gitarre von Alexander Schmitz, übrigens ein gebürtiger Nachrodter. Am Keyboard stand Mirko Triphaus und den Bass spielte Sascha Oeing. Für den guten Sound insgesamt war Christoph Fromme zuständig. Abgelöst wurde die Band nach rund zwei Stunden von DJ Licence, der bis zum Ausklang des Festes für das Publikum Tanzbares mixte. Eine beeindruckende Lasershow, die gegen 23 Uhr vor der Bühne dargeboten wurde, sorgte für einen fulminanten Abschluss der Party.

Unterstützt wurde das Fest „Altena sagt Danke“ von der Katholischen Kirchengemeinde St. Matthäus, den Stadtwerken und der Vereinigten Sparkasse im Märkischen Kreis.

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