Altena-Bürgerpreis für Uwe Storm

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Der Bürgermeister lobte auch Uwe Storms Engagement als Betriebsrat bei Mark-E. Es sei angesichts der Situation des Unternehmens eine wichtige, aber aufreibende Aufgabe.

Altena - Beim Neujahrsempfang wurde am Sonntag, 11. Januar, auch der Bürgerpreis vergeben. Er geht in diesem Jahr an Uwe Storm, den Vorsitzenden des Förderverein Juist. Diese Gruppe engagiert sich um das ehemals städtische Kinder- und Jugenderholungsheim auf der Nordseeinsel.

„Liebevoll und akribisch“ kümmere sich Storm um das Haus und könne dabei zum einen auf eine Mannschaft bauen, „die intakt ist“ – so der Bürgermeister bei der Preisverleihung.

Andererseits schaffe es er es aber auch, immer wieder externe Hilfe zu organisieren, zum Beispiel bei Handwerkertagen, die seit 2010 einmal im Jahr stattfinden und bei denen größere Maßnahmen wie die Erneuerung der Dacheindeckung oder die Sanierung der Duschen in Angriff genommen werden.

Besser als je zuvor sehe das Haus dank des Engagements von Storm aus, sagte Hollstein in seiner Laudatio. Aufgabe des Vereins sei es nicht nur, die 350 Kilometer von Altena entfernte Immobilie in Schuss zu halten. Er müsse sich auch um die Finanzierung kümmern – „die ackern wirklich um jeden Cent“, sagte der Bürgermeister mit Hinweis beispielsweise auf das Engagement des Fördervereins beim Weihnachtsmarkt.

Hollstein erinnerte auch daran, dass der Förderverein der Stadt eine große Last von den Schultern nimmt: Das 1958 errichtete Haus liegt in einem Naturschutzgebiet, ein Vertrag regelt, dass die Stadt es nicht verkaufen darf, sondern abreißen müsste, wenn sie es nicht mehr weiterbetreiben kann.

Der Bürgerpreis wurde gestern zum 15. Mal vergeben. Er ist nicht dotiert, sondern lediglich mit einem von der Baugesellschaft gesponserten Restaurantgutschein verbunden. Außerdem erhält der Preisträger den Wappenteller der Stadt. - ben.-

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