Thoméestraße für 3,5 Tonnen schwere Laster zugelassen

Feuerwehreinsatz in Altena: 40-Tonner in Zufahrt zur Burg stecken geblieben

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Altena - Dramatische Szenen am späten Donnerstabend auf der Thoméestraße: Ein kroatischer Lkw-Fahrer hatte den direktesten Weg von der Innenstadt nach Dahle gewählt und war auf der Thoméestraße gestrandet.

Der Fahrer ignorierte sämtliche Schilder, die die Durchfahrt für seinen Sattelschlepper strikt untersagen und kam tatsächlich bis zum Burgtor – allerdings habe er unterwegs ein Gebäude gestreift, hieß es seitens der Polizei. An der Burg war allerdings Schluss – und Polizei und Ordnungsamt erkannten sofort, dass es jetzt ein großes Problem gab. 

Lesen Sie hier: Das erwartet den Fahrer jetzt

Die Zufahrt zur Fest auf der Wulfsegge war nämlich auch für Rettungsfahrzeuge blockiert. Deshalb wurde die Feuerwehr alarmiert, die für den Fall der Fälle Löschfahrzeuge von der Klusenstraße aus in Stellung brachte. 

Lkw bleibt in der Thoméestraße stecken

Der Fahrer war geschockt und nicht in der Lage, auch nur einen Meter zu fahren. Ein von der Spedition benannter Ersatzfahrer habe sich als alkoholisiert erwiesen, berichtete Michael Sonntag vom Ordnungsamt. 

Also musste die Sache sozusagen mit Bordmitteln gelöst werden: Die Einsatzkräfte riefen Heiko Tölken zur Hilfe. Der arbeitet beim Bauhof und gilt als exzellenter Lkw-Fahrer.

Diesem Ruf machte er am Donnerstagabend alle Ehre: Nachdem möglichst viele parkende Autos weggefahren worden waren, fuhr Tölken den gut 15 Meter langen und 2,50 Meter breiten 40-Tonner rückwärts vom Burgtor bis zum Langen Kamp. Das ist eine Strecke von etwa 700 Metern.

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