Ermittlungen abgeschlossen

Großbrand war keine vorsätzliche Brandstiftung

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ALTENA -  Es war der vierte Großbrand in kurzer Folge, der die Altenaer Feuerwehr in der Nacht zum 23. Januar in Atem gehalten hatte. Nun steht fest: Das Feuer, das das ehemalige Hotel Sauerland Altena in eine Ruine verwandelt hat, entstand nicht durch vorsätzliche Brandstiftung.

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Großbrand an Thoméestraße

Die Ermittlungen der Kriminalpolizei in Sachen Gebäudebrand an der Fritz-Thomée-Straße sind abgeschlossen. Wie Polizei-Pressesprecher Dietmar Boronowsky auf Anfrage sagte, entstand das Feuer, das in der Donnerstagnacht des 23. Januar das Haus des Niederländers Gerard Raaimakers in Schutt und Asche legte, „durch einen technischen Defekt.“ Das hätten die Untersuchungen der Brandsachverständigen eindeutig ergeben.

Boronowsky wörtlich: „Wir schließen demnach eine vorsätzliche Brandstiftung aus!“ Die Fachbeamten der Polizei waren mehrmals in dem Haus, vor dessen Betreten nach wie vor gewarnt wird. Sowohl das Feuer als auch Löschwasser und -Schaum haben riesige Schäden, besonders an der Statik, angerichtet. Die Polizei übergab am Mittwoch ihre Ermittlungsakten an die zuständige Staatsanwaltschaft in Hagen. Dort werde jetzt das weitere Vorgehen – was für Raaimakers wichtig ist – geregelt. Zum Sachschaden machte Boronowsky keine Angaben. „Das ist Sache der Staatsanwaltschaft.“ - job

Bilder aus der Nacht

Großbrand an Thoméestraße in Altena

Bilder vom Tag nach dem Brand

Großbrand an Thoméestraße: der nächste Morgen

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