Groß und mit guten Verkehrsanbindungen

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Gewerbepark Rosmart: Die Expertenrunde steht im Regen. ▪

ALTENA ▪ „Rosmart ist groß, die Lage ist gut, die verkehrstechnischen Anbindungen stimmen, die Einheiten sind gut parzelliert“, das sagt Petra Wassner über den Gewerbepark. Die Vorsitzende der Geschäftsführung von NRW Invest war am Mittwoch in Altena, um sich vor Ort einen Überblick zu verschaffen.

Der Gewerbepark Rosmart ist schon lange bei der NRW Invest gelistet und im Internet zu finden. Zustande gekommen ist der Kontakt durch Jochen Schröder, Geschäftsführer der Gesellschaft für Wirtschafts- und Strukturförderung (GWS). Er war es auch, der Petra Wassner und ihr Team nach Altena einlud.

„Jetzt wissen wir, wie das Gebiet überhaupt aufgebaut ist und haben die Menschen, die hinter dem Projekt stehen, kennengelernt“, erklärt Petra Wassner Sinn und Zweck ihres Besuches. Rosmart gehöre mit seinen rund 40 Hektar Gewerbefläche, wovon sechs Hektar GI-Gebiet (reines Industriegebiet) sind, zu den größeren, zusammenhängenden Flächen, die in NRW derzeit angeboten werden. Das sei ein Riesen-Pluspunkt für die Vermarktung, so Wassner weiter. „Doch alles braucht seine Zeit“, macht sie deutlich und weiß, „dass einige Ansiedlungen Jahre gedauert haben“. Dennoch, sie ist sich sicher, dass NRW Invest es schafft, in- und ausländische Investoren für den Standort NRW und besonders für den Gewerbepark Rosmart zu interessieren.

„Wir vermarkten nicht einzelne Gewerbegebiete, sondern suchen Themen für die jeweilige Region“, so Wassner. Für Rosmart will NRW Invest zum Beispiel gezielt die Automobilindustrie ansprechen. Mit dem Iserlohner Unternehmen Kirchhoff Automotive habe man da einen starken Partner im Boot, meint Wassner.

Weiterer Schwerpunkt sollen Unternehmen der Gebäudesystem- und Lichttechnik sein. „Wir haben große Namen hier in der Region“, so Hollstein, „das gibt schon was her“. Die Hoffnung: Ansiedlungen weiterer namhafter Firmen und deren Zulieferer.

Auch wenn vermehrt im Ausland nach Investoren gesucht werde, die Flächenbevorratung für regionale Unternehmen bestehe weiterhin, machte Altenas Bürgermeister deutlich. Mit NRW Invest nutze man nur einen weiteren Vertriebskanal. Außerdem: „Wenn Industrie sich stärker vernetzt, kann das nur von Vorteil sein“, sagt Petra Wassner.

Alles gut also in Sachen Rosmart? Derzeit erinnert der Gewerbepark angesichts der riesigen leeren Flächen an alles andere als eine interessante Partie Monopoly. Doch Bürgermeister Hollstein mahnt: „Wir können nicht zaubern und wir sind abhängig von den wirtschaftlichen Entwicklungen.“ Die Krise sei noch nicht wirklich verdaut, da gehe der sorgenvolle Blick bereits in Richtung Euro. „Es ist ein schwieriges Geschäft“, so Hollstein, „aber wir werden noch dankbar sein, dass wir diese Flächen haben und von heute auf morgen reagieren können.“ ▪ Von Ilka Kremer

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