Graf Engelbert III. kehrt auf die Burg zurück

Graf Engelbert wünscht sich zum Besuch einen Schaukampf - wie beim Mittelalterfest anno 2011.

ALTENA - Es gibt nicht viele Ferienaktionen, die auf eine so spektakuläre Kulisse zurückgreifen können wie jene, die der Märkische Kreis auf der Burg ausrichtet. Und jetzt tummeln sie sich wieder auf der Wulffsegge, die Ritter und Burgfräulein:

Und sie erwarten hohen Besuch – niemand geringerer als Graf Engelbert III mit seiner Gemahlin Ricarda von Jülich hat sich in seiner Stammburg angesagt, um an einem festlichen Bankett zum Abschluss der Ferienspiele teilzunehmen.

Da wollen sich die Gastgeber natürlich nicht lumpen lassen und dem gräflichen Paar einen angemessenen Empfang bereiten. Wie der aussehen könnte und welches Rahmenprogramm dabei zur wohlfeilen Unterhaltung beitragen könnte, das haben die Jungen und Mädchen am Dienstag – am ersten Tag der Osterferienaktion – mit den Burg-Führerinnen Christa Möntmann und Elke Böttcher besprochen. Möntmann ist es, die das Programm ausgearbeitet hat. Verständlich, dass sich angesichts des Themas viel um adeliges Leben und höfische Kultur drehen wird.

Da müssen sich die neuen Ferienspaß-Kinder also ziemlich ranhalten, wenn sie als vorübergehende Statthalter des Grafen einen guten Eindruck hinterlassen wollen. Bei dieser Ferienaktion schlüpfen die Jungen und Mädchen also in die Rolle der Burgmannschaft – in nur drei Tagen muss alles für das große Fest vorbereitet werden: Es müssen also Gewänder zusammengestellt werden und Kopfschmuck ausgewählt werden, und es muss geklärt sein, was man dem gräflichen Paar servieren kann. Musik darf überdies ebenso wenig fehlen wie eine Tanzdarbietung – darüber wurde man sich Dienstagnachmittag rasch einig.

Und Christa Möntmann hatte noch einen wichtigen Tipp parat: „Graf Engelbert ist ein ziemlicher Raufbold. Er wird sicher einen Schaukampf sehen wollen.“ Das Ritterleben ist also nicht immer einfach; es mussten nämlich auch noch „Streitkolben“ her.

Wie geschickt sich die Ferienspaß-Kinder bei der Ausrichtung des adeligen Festes anstellen werden, davon können sich die Eltern der Ritter und Burgfräuleins auf Zeit am Donnerstagnachmittag überzeugen. Die Teilnehmer sind zwischen sieben und zwölf Jahren alt und kommen aus Altena, Lüdenscheid und Schalksmühle.

von Thomas Keim

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