Zurück zum kirchlichen Leben

Gottesdienste: Diese Gemeinden starten am Wochenende

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n St. Matthäus sind maximal 45 Katholiken zum Gottesdienst willkommen – ohne Maske. 

Altena/Nachrodt-Wiblingwerde - Seit dem 1. Mai sind Gottesdienste in der Kirche wieder erlaubt, die ersten evangelischen Gemeinden in Altena starteten in der vergangenen Woche. An diesem Wochenende ziehen die katholische Pfarrei St. Matthäus und die Evangelische Kirchengemeinde Nachrodt-Obstfeld nach. Die Vorbereitungen waren intensiv.

Pfarrei St. Matthäus 

Die katholische Kirche startet an diesem Wochenende zunächst mit einem Wortgottesdienst. „Wir wollen nächste Woche dann auswerten, wie viele Menschen gekommen sind und wie es gelaufen ist. Es geht jetzt erst einmal darum, Erfahrungen zu sammeln“, sagt Pfarrer Ulrich Schmalenbach. Dann könnte auch geplant werden, ob eine Heilige Messe oder eine Eucharistiefeier in Frage kommen. Denn dazu muss noch geklärt werden, wie mit der Kommunionsspendung verfahren werden soll. Eine Idee ist, dass Tische mit Schalen aufgestellt werden und jeder sich die Oblate selbst nimmt. Die Vorbereitungen für die Wortgottesdienste in St. Josef in Nachrodt und in St. Matthäus in Altena an diesem Wochenende sind abgeschlossen. Die Sitzplätze für die Besucher wurden markiert und eine Namensliste vorbereitet, in die sich alle Besucher eintragen müssen. Um Begegnungen zu vermeiden, werden auch in diesen beiden Gotteshäusern Ein- und Ausgang getrennt. Die Kirche soll durch den Mitteleingang betreten und durch die Seiteneingänge wieder verlassen werden. Ein Begrüßungsteam wird darauf achten und die Plätze zuweisen. Mitglieder des Pfarrgemeinderates haben sich freiwillig gemeldet und zu diesem Ordnungsteam zusammengeschlossen. Gesungen darf auch in der katholischen Kirche nicht. Ebenso wird auf Messdiener vorerst noch verzichtet. Diese werden bei einem Wortgottesdienst aber auch nicht benötigt, erklärt Pfarrer Ulrich Schmalenbach.

Nachrodt-Obstfeld

 „Wir haben ein Hygienekonzept erstellt und dieses sowohl dem Ordnungsamt als auch der Superintendentin zukommen lassen“, erklärt Pastor Wolfgang Kube von der evangelischen Gemeinde Nachrodt. 17 bis 22 Gottesdienstbesucher, die alle mit Mundschutz erscheinen müssen, sind beim Gottesdienst in der Kirche erlaubt. Das hängt davon ab, wie viele Ehepaare und Familien kommen, die näher zusammensitzen dürfen als Einzelpersonen. Da weder die Gemeinde noch der Pastor singen dürfen, muss auch auf die gesungene Liturgie verzichtet werden. Doch die Gemeinde hat eine Lösung gefunden: „Wir nehmen den Gesang in anderer Form wahr“, sagt Pastor Kube. Die Liturgie werde stattdessen gesprochen, teilweise gekürzt und dazu Musik vom CD-Player abgespielt. Zudem spiele der Organist, eben nur ohne gesangliche Begleitung. Schon vor der Kirche werden die Gläubigen über die Regeln informiert: Welchen Ein- und Ausgang sie nutzen dürfen, dass sie ihren Mundschutz vor Betreten des Gotteshauses anlegen müssen und wo sie sich die Hände desinfizieren können. Ein vierköpfiges Team steht dafür bereit. „Zudem werden die Gottesdienstbesucher in Empfang genommen, hereingeführt und ihnen wird ein Platz zugewiesen. Das soll dazu dienen, dass sich keine Menschentraube bildet“, sagt der Pastor.

Gottesdienstzeiten

 St. Josef Nachrodt: am heutigen Samstag um 17.30 Uhr, 25 Personen erlaubt. St. Matthäus Altena: am morgigen Sonntag um 11 Uhr, 45 Personen erlaubt. Evangelische Kirche Nachrodt-Obstfeld: am morgigen Sonntag um 10 Uhr, 17 bis 22 Personen erlaubt.

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