Gospelchor „Outta Limits“ singt in Evingsen

Alle Lautfragmente sind genutzt

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„Outta Limits“ präsentierten ein Programm jenseits der klassischen Gospelmusik in der evangelischen Kirche Evingsen.

ALTENA -  „Outta Limits“ hat in Altena viele Fans - nicht nur, weil in dem berühmten Iserlohner Gospelchor auch einige Altenaer Stimmen und Instrumentaltalente vertreten sind. Die Sängerinnen und Sänger ist eben echte Stimmakrobaten - das zeigten sie am Samstag in der evangelischen Kirche in Evingsen.

„Outta Limits... Geht auch anders!“ heißt das neue Programm der kleinen Kirchentournee, das der „Morechor“ liebevoll erarbeitet hat. Viele Titel in diesem Repertoire sind bekannt, doch so, wie Dirigent Jens Keienburg die Stücke einstudiert, haben sie einen Überraschungseffekt. Ganz besonders fiel das bei einem Volkslied auf, das seit Generationen in Grundschulen als dreistimmiger Kanon gesungen wird: Die wenigen Textzeilen und Melodieanteile von „Hejo, spann den Wagen an“ wurden von „Outta Limits“ kurzerhand in alle Lautfragmente zerlegt, die das Stück hergibt. Das war echte Zungenakrobatik, die den zahlreichen Besuchern in der Evingser Kirche geboten wurde. Und darüber hinaus gab’s aktuelle Popmusik, den Soundtrack der Tribute von Panem, Cooles aus den 70er, 80er und 90er Jahren und natürlich auch echten Gospel zu hören. Außergewöhnlicher Programmpunkt war zudem das isländische Stück „Vor í Vaglaskógi“ aus der Feder von Kaleo, das mit starken Solo-Stimmen interpretiert wurde. Ach auf Instrumentalbegleitung mussten die Zuhörer nicht verzichten. Dabei wechselten sich die Ensemble-Mitglieder ab.

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