Jörg Michutta ausgezeichnet

Goldener Kanaldeckel für Mitarbeiter des Altenaer Abwasserwerks

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Gerhard Odenkirchen (links) vom NRW-Umweltministerium zeichnete Jörg Michutta vom Abwasserwerk der Stadt Altena für bürgernahe und effektive Arbeit aus.

Altena - Neben der regelmäßigen Kontrolle des Abwassernetzes der Stadt Altena initiiert Diplom-Ingenieur Jörg Michutta vom städtischen Abwasserwerk auch Zustands- und Funktionsprüfungen privater Abwasserleitungen auf Grundlage des Landeswassergesetzes und der Fremdwassersatzung der Stadt Altena.

Fallen bei dieser Prüfung Schäden auf, gibt es insbesondere aufseiten der betroffenen Grundstückseigentümer meist Erklärungsbedarf. Und da Jörg Michutta dabei mit hohem Engagement und vorbildlichem persönlichen Einsatz am Werk ist, wurde er nun vom Institut für Unterirdische Infrastruktur (IKT) mit dem Goldenen Kanaldeckel 2017 ausgezeichnet. 

Individuelle Konzepte

„Bürgernah und effektiv informiert Michutta die Altenaer Bürger sowohl in Veranstaltungen als auch ganz individuell“, berichtet Laudator Gerhard Odenkirchen vom NRW-Umweltministerium über die Arbeit Michuttas. 

Gemeinsam erarbeitet er individuelle Konzepte, um die Dichtigkeit der Leitungen zu erhalten und wiederherzustellen. Im Vor-Ort-Termin nimmt der Diplom-Ingenieur zunächst die Ist-Situation auf und berät anschließend persönlich sowohl über technische als auch über finanzielle Lösungen sowie über Fördermöglichkeiten. 

„Bei Bedarf nehme ich mir gerne die Zeit auch mehrfach im Zuge der einzelnen Arbeitsabschnitte die Bürger zu informieren. Da kommen schon mal pro Fall bis zu vier Hausbesuche zusammen“, beschreibt Projektleiter Michutta seine Arbeit. 

"Herausragendes Ergebnis"

So werden Sanierungskonzepte realisiert, die dem Umweltschutz dienen und gleichzeitig die Belange der Grundstückseigentümer berücksichtigen. Sein Engagement drückt sich auch in Zahlen aus. Von 139 zu prüfenden und bei Bedarf zu sanierenden Leitungen auf Privatgrundstücken in Wasserschutzzonen liegen 126 Prüfbescheinigungen vor. 

Derzeit laufen noch letzte Begutachtungen der Zustands- und Funktionsprüfung. Die daraus gewonnen Sanierungsempfehlungen werden voraussichtlich 2018 abgeschlossen sein. Mit einer Quote von mehr als 90 Prozent vorliegender Prüfunterlagen bescheinigt das Institut dem städtischen Abwasserwerk ein „herausragendes Ergebnis“. 

Bürgernahe Betreuung im Team

Diesen Erfolg durch den engagierten Einsatz im Dienste der Altenaer Bürger führt Michutta auch auf ein starkes Team zurück: „Nur in einer funktionierenden Mannschaft mit meiner Kollegin Barbara Schwerdt sowie meinem Kollegen Günter Drabinski ist eine solche bürgernahe Betreuung möglich.“ 

Und auch Marc Bunse, Stadtwerke-Geschäftsführer und Leiter des Abwasserwerks, ist stolz auf Preisträger Michutta und das gesamte Abwasserwerk: „Die Auszeichnung ist mehr als eine Bestätigung für die kontinuierliche und leidenschaftliche Arbeit zum Wohle der Stadt Altena und seiner Bürger. Jörg Michutta steht stellvertretend für das Abwasserwerk für eine dienstleistungsorientierte und bürgernahe Unternehmenskultur.“

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