Schnelles Netz kommt in Dahle früher als gedacht

Glasfaserausbau
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Der Glasfaserausbau startet bald in Dahle.

Altena – Schnelles Internet gibt's bald in Dahle: Der Glasfaserausbau beginnt schon nächste Woche. Früher als gedacht.

Das Warten auf schnelles Internet hat ein Ende: In der nächsten Woche soll mit dem Glasfaserausbau in Dahle begonnen werden. 

Das erfuhren die Zuhörer bei der Mitgliederversammlung der CDU Dahle. Damit beginnt der Breitbandausbau früher als gedacht. 

Los geht’s mit den Bauarbeiten an der Hasenkampstraße, informierte der stellvertretende Vorsitzende der Dahler CDU und Ortsvorsteher, Helmar Roder. „Innerhalb der nächsten Wochen“ würde zudem die Telekom das Dorf mit LTE-Antennen ausstatten, damit auch mobil schnell gesurft werden kann. 

Bürgerservice: "So darf das nicht sein"

Vorgestellt haben die Mitglieder das Wahlprogramm der CDU, das mit den Worten „bürgernah“ und „ansprechbar“ überschrieben ist. Die CDU will für kürzere Wartezeiten am Markaner-Bürgerbüro sorgen, vor dem sich in den vergangenen Wochen täglich lange Schlangen bildeten. Die Bürger waren empört. „Das kann und darf so nicht sein“, sagte Roder, der sich für mehr Personal und die Möglichkeit aussprach, Bürgeranliegen online erledigen zu können. 

Weiterentwickeln will die CDU die Idee, junge Leute in alte Häuser zu bringen. Dafür soll eine Kommunikationsplattform geschaffen werden. CDU-Bürgermeisterkandidat Uwe Kober machte klar: „Die Stadt soll kein Immobilienmakler werden.“ Vielmehr soll sie als Vermittler fungieren und junge Wohnungssuchende an Experten vor Ort weiterleiten. 

Stadt auf Kernaufgaben konzentrieren

Seit über 20 Jahren stehe die CDU für eine solide und langfristig ausgerichtete Finanzpolitik, so Bürgermeisterkandidat Kober. Das soll so bleiben. „Keinen Schuldenberg für die zukünftigen Generationen hinterlassen“, heißt es im Wahlprogramm. 

Die Verwaltung soll sich in diesem Zuge auf Kernaufgaben konzentrieren. Die Stadt soll nach Ansicht der CDU beim Thema Umwelt eine Vorbildfunktion übernehmen. Bei städtischen Umbauten könne zum Beispiel geprüft werden, ob die Installation von Solaranlagen möglich sei. 

Einsetzen will sich die Partei auch dafür, dass Freiflächen mit „geeigneter, ökologisch wertvoller Bepflanzung“ versehen und Ladesäulen für Elektrofahrzeuge ausgebaut werden. In dem Zusammenhang betonte das relativ neue CDU-Mitglied Prof. Dr. Thorsten Müller: „Wir wollen nicht wie die Grünen zuerst die Welt retten.“ 

Keine Gnade für Leute, die Retter bedrohen

Der ehemalige Leiter des NRW-Landesbüros der Konrad-Adenauer Stiftung war nach Altena gezogen, nachdem er Dozent an der Fachhochschule für öffentliche Verwaltung in Hagen wurde. „Auch die Kräfte von Polizei, Feuerwehr, Rettungsdienst und Ordnungsamt verdienen ein respektvolles Miteinander“, betonen die Christdemokraten im Wahlprogramm. 

Es könne nicht sein, dass die teils ehrenamtlichen Kräfte im Einsatz bespuckt oder bedroht würden. „Wer so etwas macht, bekommt eine Anzeige“, verdeutlichte der Bürgermeisterkandidat. Auf gute Resonanz stieß die Idee, die Polizei im Rahmen einer Veranstaltung vorzustellen. 

Ein Mitglied wünschte sich, dass der künftige Bürgermeister häufiger in die Ortsteile kommt und sich Zeit nimmt für deren Bewohner. Altena bestehe nicht nur aus der Innenstadt

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