Schadstoff

Giftiges Quecksilber im Burggymnasium gefunden

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Nur in den Physikräumen gibt es Einschränkungen, ansonsten geht der Unterricht nach den Ferien weiter.

Altena - Am Burggymnasium gibt es eine Belastung mit Quecksilber. Vor den Herbstferien hatte eine Fachlehrerin im Lagerraum der Physiksammlung den giftigen Fund gemacht. 

Das Quecksilber befand sich auf einem Schrank neben einer defekten Messapparatur. 

Nun teilt die Stadt als Schulträger mit: Der nicht für Schüler zugängliche Raum wurde sofort gesperrt und eine Fachfirma mit der Schadstoffentsorgung und Reinigung des Raumes beauftragt. Nach der Reinigung der unmittelbaren Umgebung wurde eine Raumluftmessung durchgeführt. 

Die seit Montag vorliegenden Ergebnisse zeigen immer noch hohe Raumluftmesswerte im betroffenen Raum, die weitere Sanierungsmaßnahmen erfordern. Die beiden angrenzenden Unterrichtsräume wurden inzwischen ebenfalls einer Messung unterzogen. 

Hier ist mit einem Schnellmessverfahren ebenfalls eine Belastung nachweisbar gewesen. Die genaue Höhe der Belastung sei erst mit Vorliegen der Laborergebnisse Ende der nächsten Woche zu benennen, so Bürgermeister-Stellvertreter Stefan Kemper. 

Der Schulträger hat auf Empfehlung der Fachfirma in Absprache mit der Schulleitung und dem Gesundheitsamt des Märkischen Kreises (Fachdienst Gesundheitsschutz) den kompletten Fachbereich Physik bis auf Weiteres für den Unterricht sperren lassen. 

Der Schulbetrieb wird nicht beeinträchtigt

Die Räume sollen einer großflächigen Reinigung und teilweisen Entsorgung von Inventar unterzogen werden. Die Arbeiten haben bereits begonnen und werden drei Wochen andauern. Weitere Bereiche der Schule seien von der Belastung nicht betroffen, so die Stadt. Der reguläre Unterrichtsbetrieb des Burggymnasiums kann ohne Nutzung der Fachräume Physik nach den Herbstferien wieder aufgenommen werden. 

Der Fachdienst Gesundheitsschutz des Märkischen Kreises wird das weitere Vorgehen begleiten. Die Stadt teilt abschließend mit: „Notwendigkeiten einer medizinischen Behandlung der Schülerinnen und Schüler ergeben sich aus den vorliegenden Untersuchungsergebnissen nicht.“

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