Es gibt noch viel zu tun

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Schriftführerin Sigrid Jürgens, Vorsitzender Franz-Josef Hegener, sein Stellvertreter Herrmann Schmalenbach und Kassierer Wolfgang Jürgens mit einer Dokumentation wichtiger Aktivitäten ihres Vereins. ▪

ALTENA ▪ Aus einer Protestaktion heraus sei der Verein Altena aktiv vor zehn Jahren entstanden, erinnerte der Vorsitzende Franz-Josef Hegener am Samstagabend die Mitglieder, die im Lennestein eine kleine Feierstunde auf ihren runden Geburtstag begingen.

Eine Gruppe engagierter Bürger war damals mit dem Konzept der Altenaer Werbegemeinschaft unzufrieden. Deshalb wurde bei einem Treffen Gleichgesinnter die Entscheidung gefällt: „Um Großes erreichen zu können, braucht man einen Verein“. Am 17. September 2001 wurde der Verein schließlich gegründet; vom Altenaer Amtsgericht bestätigt wurde dies am 18. Oktober. Erster Vorsitzender war Herrmann Koch, Thomas Wolfinger bekleidete das Amt des Stellvertreters, Christian Berndt fungierte als Kassierer. Franz-Josef Hegener war damals noch Schriftführer.

Seitdem hat Altena aktiv einiges bewegt. Hegener erinnerte an einer der ersten Aktionen: „Die Gestaltung der leerstehenden Schaufenster“. Ebenso positiv sei von den Bürgern die Aktion wahrgenommen worden, das Gustav-Selve-Denkmal wieder begehbar zu machen. Nicht vergessen werden darf in der Reihe der Projekte die Bepflanzung der Blumenkästen entlang der Lennepromenade. „Das ist heute noch ein riesiger Erfolg“, weiß Hegener. Die Zahl der Blumenkästen hat sind im Laufe der Jahre von 78 auf 197 Stück erhöht. Auch dem Vater der Welt-Jugendherbergen hat Altena aktiv ein Denkmal gesetzt - die Statue Richard Schirrmanns ist umgeben von zahlreichen Herbergs-Steinen aus aller Welt. Verschönerungsarbeiten hat der Verein am Kriegerdenkmal auf der Kluse vorgenommen, das der Gefallenen in den Jahren von 1868 bis 1871 gedenken soll.

Nach der Auflösung des Altenaer Karnevalsvereins rief Altena aktiv im Jahr 2008 wieder einen Kinderkarneval ins Leben. Auf dem Felsenplatz arrangierte der Verein ebenfalls in 2008 eine lebende Krippe. Und auch an der Beach-Party am Markaner war Altena aktiv beteiligt. Spenden für die Sanierung der Burgmauern, an das Jugendblasorchester, die Jugendfeuerwehr und die Jugendgruppe des Judoclubs wurden überreicht. Des Weiteren ehrte der Verein, der heute 54 Mitglieder zählt, Bürger für deren Bemühungen in der Stadt.

Als nächstes Projekt plant Altena aktiv, sich der Klusenruine anzunehmen. ▪ sr

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