Gewerbepark Rosmart: Neuansiedlung in Sicht

Noch unbestätigt: Auf Rosmart siedelt sich die Firma Mekon aus Halver an.

ALTENA ▪ Endlich ein weiterer Grundstücksverkauf im Gewerbepark Rosmart: Nach Informationen unserer Zeitung hat die Halveraner Firma Mekon dort Flächen für einen Neubau erworben.

Eine offizielle Bestätigung gab es dafür am Donnerstag seitens des Unternehmens noch nicht. „Kein Kommentar“ auch bei der Stadt, Bürgermeister Dr. Hollstein – der auch Aufsichtsratsvorsitzender des Gewerbeparkes ist – lud allerdings für Montag zu einer Pressekonferenz ein. Es wird erwartet, dass dort Einzelheiten zur zweiten größeren Ansiedlung im Gewerbegebiet bekannt gegeben werden.

Metallbaufirma aus Oeckinghausen

Mekon ist eine bisher in Halver-Oeckinghausen beheimatete Metallbaufirma. Sie fertigt unter anderem Ballfang- und andere Metallzäune. Hinzu kommen so genannte Steinwandsysteme für die gehobene Garten- und Grundstücksgestaltung. Neben dem Stammsitz in Halver betreibt das Unternehmen nahe Leipzig ein Zweigwerk.

Der Gewerbepark Rosmart wurde ab 2002 erschlossen, mit der MN Kaltformteile siedelte sich dort sehr schnell ein mittelständisches Altenaer Unternehmen an. Danach passierte außer dem Verkauf des Breddehofes an Lutz Bernsau und dem Bau einer kleineren Halle des Installateurs Christoph Freissler praktisch nichts mehr. Dementsprechend besorgt äußerten sich in den vergangenen Monaten Kommunalpolitiker vor allem aus Werdohl und Lüdenscheid über die Entwicklung. Die beiden Kommunen sind am Gewerbepark beteiligt und müssen deshalb gemeinsam mit Altena dessen Verluste auffangen.

Luxus: GmbH weist Interessenten ab

Trotzdem leistet sich die Gewerbepark-GmbH nach wie vor den Luxus, einzelne Interessenten auch abzuweisen. So plante der Verein „Hoffnung ist grenzenlos“ eine Ansiedlung auf Rosmart, um sein bisher im Berg-Komplex in der Rahmede angesiedeltes Gebrauchtwarenkaufhaus dorthin zu verlagern. Das sei abgelehnt worden, weil es sich dabei um Einzelhandel handele, der nach den Vorgaben des Bebauungsplanes nicht zulässig sei, bestätigte Gewerbepark-Geschäftsführer Uwe Krischer auf Anfrage. ▪ Thomas Bender

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