Gerhardi, Rettungszentrum und Co.: Im Gewerbepark Rosmart tut sich viel

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Die KTW-Garage am Brandschutzzentrum soll schon im Sommer bezogen werden.

Altena –Nun ist er fast voll: Im Gewerbepark Rosmart bewegt sich einiges. Zwei Firmen sind dort eingezogen.

Weißer Rauch steigt auf aus den Schornsteinen des Gerhardi-Neubaus auf Rosmart – ein gutes Zeichen, heißt das doch, dass dort die Produktion angelaufen ist. Keine 18 Monate nach dem ersten Spatenstich konnten Gebäude und Anlagen in Betrieb genommen werden. 

Das ist nicht nur ein Verdienst der beteiligten Planer und Baufirmen, sondern auch der Behörden, die beispielhaft mitgespielt hätten, wie die Gerhardi-Geschäftsführung kurz vor der Fertigstellung des Komplexes mit einer Produktionsfläche von 18 000 Quadratmetern anerkennend berichtete. 

Der Blick auf den Parkplatz des Gerhardi-Neubaus zeigt, wie viele Menschen schon jetzt dort arbeiten. Das Gebäude wurde in nur 18 Monaten hochgezogen.

Die Firma Gerhardi ist Automobilzulieferer im Bereich der Kunststofftechnik und hat im Märkischen Kreis 450 Mitarbeiter – die meisten werden demnächst im Gewerbepark Rosmart arbeiten. Wenn dort alles fertig ist, betreibt das Unternehmen an diesem Standort zwei Kunststoffgalvaniken und den Kunststoffspritzguss nach den neuesten Regeln der (Umwelt)Technik. 

Allein für die Energiezentrale wurde nach Firmenangaben ein zweistelliger Millionenbetrag investiert. Im Moment läuft in dem Neubau noch die Feinjustierung der technischen Anlagen. 

Auf die Brandmelder wird noch mal ein Fachmann schauen müssen: Sie lösten am Mittwochmorgen zum ersten Mal einen Fehlalarm aus. 

Auch einen Steinwurf vom Gerhardi-Neubau entfernt brennt jetzt Licht in Büros und Werkhallen: Die Firma IPF hat ihren Neubau nach dem Jahreswechsel ebenfalls in Besitz genommen. 

IPF hat rund 150 Mitarbeiter, das Unternehmen bezeichnet sich selbst als „Top-Lieferant in der industriellen Sensorik“ und beschäftigt sich mit der Entwicklung und Herstellung elektronischer Komponenten für die Industrieautomatisierung. Ergänzt wird das durch ein breites Dienstleistungsangebot. 

Damit die IPF-Mitarbeiter sich im Gewerbepark zuhause fühlen, hatte die Geschäftsführung sie schon im November in die Kletterwelt eingeladen. Sie grenzt direkt an das IPF-Gebäude. Dort wurden Kletterrouten und der Escape-Room getestet. „Gute Nachbarn sind ein echter Schatz“ und „Ihr seid Klasse“ hieß es anschließend auf der IPF-Homepage über das Team der Kletterwelt. 

Die Firma Schulte aus Lüdenscheid kann ebenfalls in Kürze umziehen.

Keine 200 Meter von IPF entfernt zeichnet sich bereits die Fertigstellung der nächsten Firma ab: Auch die Lüdenscheider „Schulte Elektrotechnik“ kann in Kürze ihren Neubau beziehen

Unter dem Namen Evoline bietet das Unternehmen eine Produktpalette an, die vom Flachstecker, der hinter jedes Möbelstück passt, bis zur dezentralen Elektroplanung ganzer Gebäude reicht. 

Und dann ist ja auch noch der Märkische Kreis, der im Gewerbepark über 20 Millionen Euro in den Bau eines neuen Brandschutzzentrums steckt. Es besteht aus vier Gebäudeteilen. „Die Arbeiten laufen aktuell im Zeitplan“, teilt Kreispressesprecher Hendrik Klein auf Anfrage mit. 

Am weitesten fortgeschritten ist das Kesselhaus: Die Gebäudehülle ist fertig, der Innenausbau soll im April 2020 abgeschlossen werden. Auch die Gebäudehülle des angrenzenden KTW-Standortes ist fertig, dort soll der Innenausbau im Juli fertig sein.

In diesem Teil wird eine „Tageswache“ für den Krankentransport untergebracht, außerdem parken dort die Ersatzfahrzeuge, die der Kreis für seine Rettungswachen vorhält. Sie sind bisher in einer Halle an der Rosmarter Allee untergebracht, sollen aber im Sommer umziehen. 

Der Rohbau des Schulungsgebäudes, in dem auch die Kreisleitstelle Platz finden wird, wird in den nächsten Tagen abgeschlossen. Die Wände des Kellers der Übungshalle sind fertiggestellt. Ihr Rohbau wird voraussichtlich bis September 2020 dauern. Mitte April 2021 soll die Baumaßnahme komplett abgeschlossen sein. 

Der Gewerbepark Rosmart ist damit praktisch voll: Es sind nur noch zehn Grundstücke frei, fünf davon sind für potenzielle Käufer reserviert.

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