Pächter fürs Burgrestaurant scheint gefunden

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Dieses Foto des renovierten Gastraums sorgte für Kritik an der 80 000 Euro teuren Renovierung. Kreissprecher Hendrik Klein rät Interessierten, sich die Räume in Natur anzuschauen.

Altena - Auf der Zielgeraden befindet sich der Märkische Kreis nach eigenen Angaben bei der Suche nach einem neuen Pächter für das jetzt renovierte Burgrestaurant. Die Verhandlungen mit der früheren Interims-Pächterin waren zuvor gescheitert.

„Wir befinden uns in ernsthaften Gesprächen mit einem aussichtsreichen Bewerber“, sagt Kreispressesprecher Hendrik Klein. Derzeit gehe es um die Details des zukünftigen Pachtvertrages. Ursprünglich hatte der Kreis geplant, bis Mai alle Einzelheiten geklärt zu haben. Jetzt sei ein deutlich früherer Abschluss der Verhandlungen zu erwarten.

Die gut zwei Monate dauernden Renovierungsarbeiten waren in der vergangenen Woche beendet worden. Rund 80.000 Euro wurden für Baumaßnahmen und Möblierung investiert. „Unter anderem wurde die historische Decke wieder freigelegt, Wände wurden neu verputzt und gestrichen, das Parkett wurde aufgearbeitet und eine Beleuchtung mit neuen Leuchtern installiert“, heißt es in einer Pressemitteilung des Märkischen Kreises.

Ein Foto des umgebauten Gastraums war auch auf der Facebook-Seite der Burg Altena erschienen und sorgte in dem sozialen Netzwerk bei vielen Altenaern für Enttäuschung: Einige Nutzer vergleichen die Möblierung des Burgrestaurants mit der einer Raststätte oder Kantine.

Die neue Einrichtung habe eine Architektin ausgewählt, erklärt Hendrik Klein. Ihr hätten dabei ein Gastronomieberater sowie mehrere leitende Mitarbeiter aus dem Bereich Kultur und Tourismus des Märkischen Kreises zur Seite gestanden.

Das Foto, das der Pressemitteilung beigefügt war und auch auf Facebook veröffentlicht wurde, sei unglücklich: In Natur sähen die Möbel besser aus, zudem sei es natürlich eine Geschmacksfrage, sagt Klein.

Die Pacht in Höhe von 1500 Euro Netto monatlich hält Klein auch mit Blick auf die Renovierung für angemessen. Immer wieder sei in der Vergangenheit in das Restaurant investiert worden.

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