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Gesperrte Zugstrecke im Lennetal: Bahn nennt Zeitplan für Freigabe

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Von: Janine Tokarski

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Derzeit können keine Züge auf der Ruhr-Sieg-Strecke durchs Lennetal fahren.
Derzeit können keine Züge auf der Ruhr-Sieg-Strecke durchs Lennetal fahren. © Heyn

Die Ruhr-Sieg-Strecke ist nach dem verheerenden Hochwasser weiterhin gesperrt. Kein Zug rollt von Hagen bis Werdohl. Nun hat die Deutsche Bahn einen Zeitplan, wann sich das wieder ändern soll.

Lennetal – Etwa drei Wochen nach dem schweren Unwetter hat die Deutsche Bahn (DB) sich einen Überblick über die Schäden verschafft. Mitarbeitende und Spezialfirmen haben Schäden an der Infrastruktur vielerorts zunächst behelfsmäßig behoben, damit die Züge schnellstmöglich wieder rollen.

Die Instandsetzungs- und Reparaturarbeiten an Gleisen, Brücken, Oberleitungsmasten, Bahnübergängen sowie Stellwerken, Bahnhöfen und Technik laufen in den kommenden Wochen und Monaten ununterbrochen weiter – auch an Strecken, die bereits wieder für den Zugverkehr frei gegeben sind.

Bahn will 80 Prozent der Strecken bis Jahresende freigeben

Um langfristige Schäden an der Infrastruktur auszuschließen, setzt die DB auch Spezialisten ein, die Bauwerke und den Untergrund von Bahnhöfen unter anderem mit Georadar untersuchen. Ziel der DB ist es, bis Jahresende rund 80 Prozent der vom Hochwasser betroffenen Strecken für die Reisenden wieder befahrbar zu machen. Darunter auch die Ruhr-Sieg-Strecke.

Während Züge auf anderen Strecken bereits kurzfristig wieder rollen können, ist dies auf der schwer beschädigten Route durchs Lennetal nicht der Fall. Dort verkehren aktuell keine Züge zwischen Hagen und Werdohl. Die Züge fahren von Kreuztal bis Werdohl und kehren dann um. Die Deutsche Bahn verspricht, dass die Ruhr-Sieg-Strecke „bis Ende des Jahres“ wieder in Betrieb genommen wird. Einen konkreten Zeitplan gibt es aktuell noch nicht.

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