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Gesperrte B236: Weitere Schäden aufgetaucht - Wackelt Termin für Freigabe?

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Von: Thomas Bender

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Verlegung der Gasleitung durch Open Grid an der Werdohler Straße (B236) in Altena nach Flutschäden.
Verlegung der Gasleitung durch Open Grid an der Werdohler Straße (B236) in Altena nach Flutschäden. © Thomas Bender

Das Hochwasser hat mehr Schäden an der B236 in Altena Richtung Werdohl angerichtet als gedacht. Nun zeigt sich: Weitere Rohre sind beschädigt. Wackelt der Termin für die Freigabe der seit Monaten voll gesperrten B236?

Altena - Jetzt muss noch ein weiteres Teilstück der Open-Grid-Gasleitung an der Werdohler Straße erneuert werden: Wie sich nun herausstellte, hat das Hochwasser auch am Ende des Obergrabens die Rohre beschädigt. Es muss also mehr Gasleitung repariert werden als bisher gedacht.

Auf den Zeitplan hat das allerdings keine Auswirkungen, sagt Open-Grid-Sprecher Andreas Lehmann: „Da beide Abschnitte zeitgleich erneuert werden, gibt es keine Auswirkungen auf die Dauer der Reparatur.“ Das Unternehmen plant aktuell, die Einbindung der beiden erneuerten Leitungsabschnitte in das bestehende Gasnetz am 10. Dezember abzuschließen.

B236 bleibt auch 2022 halbseitig gesperrt

Anschließend beginnen die Verfüllung und die Fahrbahnwiederherstellung, ebenfalls parallel an beiden Stellen, schildert Lehmann und sagt: „Wir verstehen, dass die Bauarbeiten bei den Autofahrern und Anwohnern Frust auslösen und können nur um Verständnis bitten.“

Der für die die Bundesstraße zuständige Landesbetrieb Straßen.NRW plant, Anfang des Jahres 2022 den Verkehr an der B236 wieder fließen zu lassen, wenn auch vorerst nur halbseitig. In diesem Bereich werden im nächsten Jahr nämlich noch umfangreiche Böschungssicherungen auf einer Länge von knapp 200 Metern notwendig, weil der Hang zwischen Straße und Obergraben nicht so stabil ist, wie es die geotechnischen Anforderungen eigentlich verlangen.

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