Gesetzliche Vorgabe umgesetzt

Rat berät Wasserkonzept

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Wasser kommt aus dem Wasserhahn. Wie es da rein kommt, muss im Wasserversorgungskonzept dargelegt werden.

Altena - Als hätten Stadtwerkechef Marc Bunse und seine Mitarbeiter sonst nichts zu tun: Sie befassten sich in den vergangenen Monaten mit einem Wasserversorgungskonzept für die Stadt Altena. Das hat einen Grund.

Auf 19 Seiten plus einem 12-seitigen Anhang wird dargelegt, woher das Altenaer Wasser kommt, wie das Leitungsnetz beschaffen ist und welche Notfallpläne für den Fall von Störungen existieren.

Natürlich weiß man bei den Stadtwerken so ziemlich alles übers Trinkwasser in Altena. Dennoch machte es einige Mühe, Daten und Fakten zusammenzutragen, weil dabei eine Reihe von Vorgaben beachtet werden mussten. Das Wasserversorgungskonzept ist nämlich nicht auf kommunalem Mist gewachsen, sondern entspricht einer Vorgabe des NRW-Umweltministeriums.

Um der gerecht zu werden, mussten die Stadtwerke sogar externen Sachverstand hinzukaufen, was laut Bunse etwa 10.000 Euro gekostet hat. Dr. Peter Queitsch, Hauptreferent für Umweltrecht beim Städte- und Gemeindebund NRW, berichtet auf Anfrage, dass seine Organisation im Vorfeld erfolgreich darauf gedrungen habe, die Anforderungen an die Konzepte und damit auch an diejenigen, die sie erarbeiten müssen, möglichst gering zu halten.

Grundsätzlich sei nichts dagegen einzuwenden, die Grundlagen der für eine Kommune ja existenziell wichtigen Versorgung mit Trinkwasser zu dokumentieren und mögliche Problemfelder zu beschreiben. Er habe durchaus Rückmeldungen von Städten und Gemeinden, in denen durch die Arbeit an dem Konzept Handlungsbedarfe entdeckt worden seien. Altena gehört nicht dazu: Ihm habe das Konzept keine neuen Erkenntnisse gebracht, sagte Bunse auf Anfrage.

Das Papier soll am Montag im Rat diskutiert werden (17 Uhr, Rathaus).

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