Fünf schwere Lkw von Restaurierung Meyer rollen mit Material an

Innenraum der Lutherkirche wird wie ein Würfel eingerüstet

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Bernard Meyer vor einem Teil des schon stehenden Gerüstes in der Lutherkirche. Mit fünf Mitarbeitern hat der Geschäftsmann hier noch die ganze Woche zu tun.

Altena - Das fünfköpfige Team um Bernard Meyer von der gleichnamigen Restaurierungsfirma aus Preußisch Oldendorf hat noch gut zu tun. „Ich gehe mal davon aus, dass wir erst Anfang der kommenden Woche, Montag, 25. Januar, vom Innenraum der Lutherkirche auf die Außenwände übergehen können“, sagt der Junior-Chef.

Sein Unternehmen ist zurzeit dabei, das innere Kirchenschiff einzurüsten. Das sind nötige Vorarbeiten für die Reinigung der Wände vom Brandruß. Übernehmen werden sie Sanierungsteams, ebenfalls aus dem Hause Meyer. 

Das Gerüst an sich ist nicht nur optisch ein Gigant. Die Zahlen des zu verbauenden Materials sprechen für sich: Fünf Lkw waren à 12 Tonnen Ladung waren nötig, um die Stangen, Böden, Bretter und Verschlüsse anzuliefern. Weil natürlich keine Halte-Anker in den historischen Wänden gesetzt werden dürfen, ruht alles in sich. „Kein Problem, hier gibt es ja keine Windangriffsfläche und alles ist bereits in alter Zeit sehr exakt gebaut.“ 

So hat der Gerüstbauer zwischen allen sechs Säulen im Kircheninnern nur eine Längen-Differenz von ganzen fünf Zentimetern an einer Stelle ausgemacht. „Sensationell“, sagt Meyer voller Respekt vor den historischen Baumeistern der Kirche. 

Wer jetzt den Innenraum der Lutherkirche betritt, findet eine Art Würfel vor, der insgesamt mehr als 4 000 Kubikmeter Raum umbaut. Geplant ist, zum Austausch der Fenster, die in einer Paderborner Firma saniert werden, das Außengerüst ab Mittwoch, 27. Januar, kommender Woche aufzustellen. Wenn das Wetter mitmache, wagt der Gerüstbauer aber kein Vorhersage.

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